Meldung
Webserver-TÜV
Beim Betrieb von Webservern beschäftigt Admins vor allem die Aufrechterhaltung der Stabilität und der Schutz vor Angriffen von außen. Mittlerweile nimmt die Zahl der so genannten 'Defacements' weiter zu. Um den eigenen Webserver vor diesen Hacks zu schützen, müssen Sie sich selbst auf die Suche nach möglichen Hintertüren machen. Mit 'Nikto' können Sie eine derartige Prüfung der eigenen Infrastruktur durchführen.
|
|
Mit "Nikto" durchforsten Sie den Webserver nach versehentlich offen gelassenen Hintertüren
|
Das kostenfreie Tool "Nikto" [1] überprüft Webserver auf über 3.500 potenziell gefährliche Dateien beziehungsweise Skripte und hat dabei ein besonderes Augenmerk auf verwundbare CGI-Verzeichnisse. Außerdem erkennt das Werkzeug viele Versions- oder Konfigurationsprobleme. Zusätzlich werden die Logdateien auf mögliche Sicherheitslecks hin durchsucht. Doch nicht alle Tests zielen auf Security-Lücken ab: Manche Prüfungen dienen dem Admin auch nur als Info darüber, welche Dateien eigentlich nichts auf einem Webserver zu suchen haben. Für den Einsatz des Programms muss eine PERL-Umgebung installiert sein.
Weitere Infos:
Tipps & Tools
Security Essentials zum Laufen bringen [18.12.2011]
Microsofts Security Essentials sind gerade auf mobilen Rechnern eine Alternative zu kostenpflichtigen Malware-Wächtern. Trotz der gelungenen Installation kann es jedoch vorkommen, dass der Dienst nicht startet - auf dem Bildschirm erscheint stattdessen die Fehlermeldung 'Der Computer wird nicht von Microsoft Security Essentials überwacht, da der Dienst des Programms angehalten wurde. Sie sollten ihn jetzt neu starten.' Ursache für dieses Problem sind nicht selten Inkompatibilitäten mit zuvor installierten Virenwächtern. [mehr]
Spurenloses Surfen im Netz [14.12.2011]
Dass das Internet nur scheinbar anonym ist, bekommen Anfänger mittlerweile schon in den ersten Surf-Grundkursen eingebläut. Jeder Nutzer lässt sich prinzipiell durch die zugeteilte IP-Adresse identifizieren. Doch natürlich gibt es Wege, die eigenen Spuren im Netz zu verwischen beziehungsweise nahezu ganz auszulöschen. Eine Möglichkeit hierzu bietet die kostenfreie Anonymisierungs-Plattform 'JAP AN.ON' der Technischen Universität Dresden. Mit diesem Tool benutzen Sie nach außen eine feste IP-Adresse, die allerdings einer Vielzahl anderer JAP-Nutzern geteilt wird. [mehr]
Digitale Signatur leicht gemacht [7.12.2011]
Benutzerauthentifizierung unter Apache [4.12.2011]
Fachartikel
So vermeiden Sie Social Media-Datenlecks [8.02.2012]
Die steigende Social Media-Nutzung in Unternehmen erhöht das Risiko hinsichtlich Malware-Infektionen und Datenlecks. Antivirus-Software kann das Malware-Risiko zwar im Zaum halten, doch Datenlecks bleiben offen. Auch betriebliche Nutzungsrichtlinien helfen nur bedingt, da sie häufig unterlaufen werden. Wir erklären in diesem Beitrag, wie Sie mit einer Data Leak Prevention-Software der Weitergabe sensibler Unternehmensdaten über Datenlecks effektiv einen Riegel vorschieben. [mehr]

