Meldung
Datenlecks bei Unternehmen verbreitet
Grundsätzlich lasse sich aufgrund der Antworten der Studienteilnehmer feststellen, dass der Datenschutz ein signifikantes Problem in Deutschland darstelle: 53 Prozent aller Unternehmen und Organisationen hätten mindestens eine Datenpanne innerhalb der vergangenen zwölf Monate gehabt. Dies entspreche einer Steigerungsrate von mehr als 55 Prozent gegenüber 2008, als dieser Prozentsatz bei 34 Prozent lag.
Von den betroffenen Unternehmen berichteten dabei in der Umfrage lediglich fünf Prozent über alle Datenpannen, weitere 14 Prozent legten Datenpannen zumindest teilweise offen. Dies bedeute, dass 81 Prozent der Datenpannen nicht öffentlich dargestellt wurden. Die seit 1. September 2009 greifende Veränderung des Bundesdatenschutzgesetzes, die eine Veröffentlichungspflicht bei Datenpannen verankert, solle dabei zu einer weiteren Forcierung beim Einsatz von Absicherungsstrategien führen.
Die Mehrheit, nämlich 82 Prozent der deutschen Unternehmen und Organisationen, stuften den Datenschutz im Rahmen ihres Risikomanagements nichts desto trotz als "wichtig" oder "sehr wichtig" ein. Dies zeige, dass die Unternehmensentscheider die von Datenpannen ausgehenden potenziellen Gefährdungen für den Geschäftsbetrieb immer deutlicher erkennen würden.
Auch Verschlüsselungstechnologien nehmen in fast allen befragten Unternehmen und Organisationen einen festen Platz in diesen Datenschutzmaßnahmen ein. 55 Prozent hätten entsprechende Lösungen in Nutzung, 44 Prozent befänden sich in der Planungs- oder Implementierungsphase. Die vollständige Studie soll in Kürze unter [2] zum Download bereitstehen. Daneben bietet PGP unter [3] ein Whitepaper zum neuen Bundesdatenschutzgesetz an.
Weitere Infos:
[1] www.pgp.com/de
[2] www.encryptionreports.com/encryptiontrends.html
[3] http://purl.manticoretechnology.com/[...]
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