Meldung

Download der Woche: Rootkit Hunter

Seitdem auch kleinere und mittelständische Unternehmen die zahlreichen Gefahren des Internets ernst nehmen, haben viele IT-Verantwortliche zumindest in der Windows-Welt die Firmenumgebung mit zahlreichen Sicherheitslösungen ausgestattet. Die besonders heimtückischen Rootkits befallen jedoch auch Linux-Systeme und versuchen, sich durch die Hintertür einzuschleichen. Mit dem kostenlosen Tool "Rootkit Hunter" aus dem gleichnamigen Open Source-Projekt lassen sich sonst gut versteckte Rootkits unter Linux und Unix aufspüren.
Über die Kommandozeile macht "Rootkit Hunter" die sonst verborgenen Schädlinge sichtbar
Das Programm "rkhunter" [1] wird einfach über die Konsole aufgerufen. Die Software scannt das gesamte System und gibt im besten Fall keine negativen Meldungen aus. Das Tool erkennt über 50 verschiedene Arten schädlicher Software und sucht dabei nach Rootkits, Hintertüren und lokalen Exploits. Sie können den Rootkit-Detektiv bei den meisten Linux-Distributionen über die einschlägigen Paketmanager installieren. Die Syntax für den Scandurchlauf lautet rkhunter -c. Wer den Server regelmäßig auf Schadsoftware überprüfen will, kann das Kommando als cronjob hinterlegen.
13.10.2009/ln

Tipps & Tools

Security Essentials zum Laufen bringen [18.12.2011]

Microsofts Security Essentials sind gerade auf mobilen Rechnern eine Alternative zu kostenpflichtigen Malware-Wächtern. Trotz der gelungenen Installation kann es jedoch vorkommen, dass der Dienst nicht startet - auf dem Bildschirm erscheint stattdessen die Fehlermeldung 'Der Computer wird nicht von Microsoft Security Essentials überwacht, da der Dienst des Programms angehalten wurde. Sie sollten ihn jetzt neu starten.' Ursache für dieses Problem sind nicht selten Inkompatibilitäten mit zuvor installierten Virenwächtern. [mehr]

Spurenloses Surfen im Netz [14.12.2011]

Dass das Internet nur scheinbar anonym ist, bekommen Anfänger mittlerweile schon in den ersten Surf-Grundkursen eingebläut. Jeder Nutzer lässt sich prinzipiell durch die zugeteilte IP-Adresse identifizieren. Doch natürlich gibt es Wege, die eigenen Spuren im Netz zu verwischen beziehungsweise nahezu ganz auszulöschen. Eine Möglichkeit hierzu bietet die kostenfreie Anonymisierungs-Plattform 'JAP AN.ON' der Technischen Universität Dresden. Mit diesem Tool benutzen Sie nach außen eine feste IP-Adresse, die allerdings einer Vielzahl anderer JAP-Nutzern geteilt wird. [mehr]

Fachartikel

So vermeiden Sie Social Media-Datenlecks [8.02.2012]

Die steigende Social Media-Nutzung in Unternehmen erhöht das Risiko hinsichtlich Malware-Infektionen und Datenlecks. Antivirus-Software kann das Malware-Risiko zwar im Zaum halten, doch Datenlecks bleiben offen. Auch betriebliche Nutzungsrichtlinien helfen nur bedingt, da sie häufig unterlaufen werden. Wir erklären in diesem Beitrag, wie Sie mit einer Data Leak Prevention-Software der Weitergabe sensibler Unternehmensdaten über Datenlecks effektiv einen Riegel vorschieben. [mehr]

Buchbesprechung

Anzeigen