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Download der Woche: pfSense

Wer auf der Suche nach einer Open Source-Firewall ist, die sich auf einer herkömmlichen Hardware installieren lässt, sollte einen Blick auf die Software 'pfSense' werfen. Bei dem Projekt handelt es sich um eine Teil-Distribution des Server-Betriebssystems FreeBSD mit entsprechenden Anpassungen zur Nutzung als Firewall und Router. Die Hardware-Anforderungen der über ein Web-GUI zu verwaltenden Umgebung sind äußerst bescheiden.
Die Routingfunktion von "pfSense" informiert über die Netzwerkauslastung
Bei "pfSense" [1] lassen sich alle Einstellungen über eine Web-Schnittstelle vornehmen und müssen nicht über die Kommandozeile gesetzt werden. Neben den Standards einer Firewall- und Routing-Plattform existieren eine ganze Reihe weiterer Möglichkeiten, um die Funktionen auszubauen. So ist mit entsprechenden Zusatz-Packages etwa die Verwendung als VPN-, Sniffer- oder VoIP-Appliance möglich.

pfSense wurde mittlerweile über eine Million mal herunter geladen und kommt nach Erfahrungswerten der Community erfolgreich sowohl in Heimnetzwerken, Universitäts-Installationen aber auch großen Unternehmens-Infrastrukturen zum Einsatz. Optional ist kostenpflichtiger Support erhältlich.
15.12.2009/ln

Tipps & Tools

Security Essentials zum Laufen bringen [18.12.2011]

Microsofts Security Essentials sind gerade auf mobilen Rechnern eine Alternative zu kostenpflichtigen Malware-Wächtern. Trotz der gelungenen Installation kann es jedoch vorkommen, dass der Dienst nicht startet - auf dem Bildschirm erscheint stattdessen die Fehlermeldung 'Der Computer wird nicht von Microsoft Security Essentials überwacht, da der Dienst des Programms angehalten wurde. Sie sollten ihn jetzt neu starten.' Ursache für dieses Problem sind nicht selten Inkompatibilitäten mit zuvor installierten Virenwächtern. [mehr]

Spurenloses Surfen im Netz [14.12.2011]

Dass das Internet nur scheinbar anonym ist, bekommen Anfänger mittlerweile schon in den ersten Surf-Grundkursen eingebläut. Jeder Nutzer lässt sich prinzipiell durch die zugeteilte IP-Adresse identifizieren. Doch natürlich gibt es Wege, die eigenen Spuren im Netz zu verwischen beziehungsweise nahezu ganz auszulöschen. Eine Möglichkeit hierzu bietet die kostenfreie Anonymisierungs-Plattform 'JAP AN.ON' der Technischen Universität Dresden. Mit diesem Tool benutzen Sie nach außen eine feste IP-Adresse, die allerdings einer Vielzahl anderer JAP-Nutzern geteilt wird. [mehr]

Fachartikel

So vermeiden Sie Social Media-Datenlecks [8.02.2012]

Die steigende Social Media-Nutzung in Unternehmen erhöht das Risiko hinsichtlich Malware-Infektionen und Datenlecks. Antivirus-Software kann das Malware-Risiko zwar im Zaum halten, doch Datenlecks bleiben offen. Auch betriebliche Nutzungsrichtlinien helfen nur bedingt, da sie häufig unterlaufen werden. Wir erklären in diesem Beitrag, wie Sie mit einer Data Leak Prevention-Software der Weitergabe sensibler Unternehmensdaten über Datenlecks effektiv einen Riegel vorschieben. [mehr]

Buchbesprechung

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