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Download der Woche: xp-Antispy

Dass die Server von Microsoft recht rege mit der installierten Windows-Version in Kontakt stehen, ist kein Geheimnis und kann wie im Fall der automatischen Fehlerberichterstattung durchaus sinnvoll sein. Wer die PCs im Unternehmen aber bestmöglich nach außen abschirmen und gleichzeitig überflüssige Dienste deaktivieren will, sollte sich das kostenlose Tool 'xp-AntiSpy' ansehen. Es automatisiert diejenigen manuellen Handgriffe, die sonst umständlich nacheinander durchzuführen wären.
"xp-Antispy" erlaubt das Deaktivieren diverser Windows-Kontakte nach außen
Mit "xp-AntiSpy" [1] lassen sich über 70 Einstellungen setzen, um etwa keine persönlichen Informationen an Microsoft zu übermitteln und anderweitig die Privatsphäre zu schützen. So kann auch der Datentransfer bei der Verwendung des Media Players deaktiviert werden. Weitere Features betreffen konkret die Deinstallation des Windows Messengers, das Überspringen der WGA-Prüfung beim Login oder das Deaktivieren verschiedenster anderer Dienste, die Mitarbeiter fast nie benötigen.

Zum weiteren Funktionsumfang des Schnüffel-Blockers gehört die Möglichkeit, verschiedene Profile anzulegen. Für Experimentierfreudige gut zu wissen: Jede vorgenommene Aktion lässt sich jederzeit rückgängig machen. Wer keinen Wert auf die Sponsoring-Werbebanner des kostenlosen Tools legt, kann diese bei der Installation deaktivieren.
12.01.2010/ln

Tipps & Tools

Download der Woche: SmartSniff [10.08.2010]

Die meisten Sniffer für Windows benötigen die Programmbibliothek WinPcap, um bei der Erfassung der TCP/IP-Pakete auf den (W)LAN-Adapter zugreifen zu können. Wer nur mal eben schnell den Traffic untersuchen will, muss also im Regelfall zunächst eine weitere Installation vornehmen. Ganz ohne derartige Vorarbeiten kommt 'SmartSniff' aus. Das schlanke Programm bedarf selbst keiner Installation und verfügt mit dem Raw Sockets-Modus über ein Feature, um Datenpakete auch ohne WinPcap aufzuzeichnen. [mehr]

Gemeinsam gegen Hacker [30.07.2010]

Geht es um die Sicherheit im Unternehmen, sind die Angreifer meistens ebenso schnell bei der Entwicklung von Schadprogrammen wie die Anbieter neuer Security-Lösungen - wenn nicht schneller. Daher schadet es nicht, neben der Hard- und Software der Sicherheitsinfrastruktur auch dem Gespür anderer IT-Kollegen zu vertrauen und sich in Sachen aktueller Gefahren auszutauschen. Mit dem neuen 'Anti-Hack Forum' steht eine entsprechende Internet-Community bereit. [mehr]

Fachartikel

Gefährliches Wurmloch: Der Windows-Link-Exploit [26.07.2010]

Seit Juni macht das Rootkit 'Stuxnet' weltweit Schlagzeilen: Es nutzt eine Windows-Sicherheitslücke im Link-Format, um industrielle SCADA-Systeme zu hacken - und steckt dabei voller innovativer Angriffstechnik. Martin Dombrowski, Ethical Hacker und System Engineer beim Security-Value-Add-Distributor entrada, hat den Schädling seziert und zeigt das Bedrohungspotenzial der Schwachstelle auf. [mehr]

Buchbesprechung

Windows Server 2008 R2

von Ulrich B. Boddenberg

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