Meldung
Ungewollte Cookies blocken
Ohne Cookies geht im Web heute nichts mehr. Wer seine Surfgewohnheiten trotzdem nicht öffentlich machen will, sollte die Einträge in regelmäßigen Abständen kontrollieren oder gleich ganz löschen. Dass Firefox manchmal sogar Cookies von gar nicht besuchten Seiten speichert, liegt an der Prefetching-Funktion: Dabei versucht der Browser, anhand von Google-Suchen des Nutzers den Klick auf einen Link vorauszusagen, um den Seitenaufbau zu beschleunigen. Sicherheitsbewusste Anwender sollte diese Funktion in der erweiterten Konfiguration abschalten.
|
|
Die Vorhersage zum Surf-Verhalten des Nutzers bringt bei Firefox auch unerwünschte Cookies mit
|
Sie erreichen die erweiterten Einstellungen von Firefox, indem Sie in der Adressleiste about:config eingeben. Navigieren Sie in nun zu dem Eintrag "network.prefetch-next". In der Standardeinstellung ist der Wert dieses Parameters "true", erlaubt also das Vorladen von möglicherweise angeklickten Links im Hintergrund – inklusive aller auf der Zielseite hinterlegten Cookies. Durch einen Doppelklick auf den Eintrag setzen Sie den Wert auf "false", was den Browser von seiner Rolle als Wahrsager befreit. Beachten Sie allerdings, dass das Laden von neuen Seiten danach etwas langsamer ablaufen könnte.
Tipps & Tools
Security Essentials zum Laufen bringen [18.12.2011]
Microsofts Security Essentials sind gerade auf mobilen Rechnern eine Alternative zu kostenpflichtigen Malware-Wächtern. Trotz der gelungenen Installation kann es jedoch vorkommen, dass der Dienst nicht startet - auf dem Bildschirm erscheint stattdessen die Fehlermeldung 'Der Computer wird nicht von Microsoft Security Essentials überwacht, da der Dienst des Programms angehalten wurde. Sie sollten ihn jetzt neu starten.' Ursache für dieses Problem sind nicht selten Inkompatibilitäten mit zuvor installierten Virenwächtern. [mehr]
Spurenloses Surfen im Netz [14.12.2011]
Dass das Internet nur scheinbar anonym ist, bekommen Anfänger mittlerweile schon in den ersten Surf-Grundkursen eingebläut. Jeder Nutzer lässt sich prinzipiell durch die zugeteilte IP-Adresse identifizieren. Doch natürlich gibt es Wege, die eigenen Spuren im Netz zu verwischen beziehungsweise nahezu ganz auszulöschen. Eine Möglichkeit hierzu bietet die kostenfreie Anonymisierungs-Plattform 'JAP AN.ON' der Technischen Universität Dresden. Mit diesem Tool benutzen Sie nach außen eine feste IP-Adresse, die allerdings einer Vielzahl anderer JAP-Nutzern geteilt wird. [mehr]
Digitale Signatur leicht gemacht [7.12.2011]
Benutzerauthentifizierung unter Apache [4.12.2011]
Fachartikel
So vermeiden Sie Social Media-Datenlecks [8.02.2012]
Die steigende Social Media-Nutzung in Unternehmen erhöht das Risiko hinsichtlich Malware-Infektionen und Datenlecks. Antivirus-Software kann das Malware-Risiko zwar im Zaum halten, doch Datenlecks bleiben offen. Auch betriebliche Nutzungsrichtlinien helfen nur bedingt, da sie häufig unterlaufen werden. Wir erklären in diesem Beitrag, wie Sie mit einer Data Leak Prevention-Software der Weitergabe sensibler Unternehmensdaten über Datenlecks effektiv einen Riegel vorschieben. [mehr]

