Meldung

Exploits für Internet Exporer-Lücke im Umlauf

Trotz des kürzlichen März-Patchtags von Microsoft klafft noch immer eine gravierende Schwachstelle im Internet Explorer 6 und 7. Diese soll bereits aktiv durch Exploits im Web ausgenutzt werden, um anfällige Rechner zu verseuchen.
Microsoft warnt [1] vor einer bislang unentdeckten und damit nicht geschlossenen Lücke im Internet Explorer 6 und 7. Diese werde durch einen ungültigen Zeigerverweis im Browser ausgelöst. Im Advisory heißt es dazu: "Unter bestimmten Bedingungen ist es möglich, auf den ungültigen Zeigeverweis zuzugreifen, nachdem ein Objekt gelöscht worden ist. Wenn bei einem speziell gestalteten Angriff Internet Explorer versucht, auf ein freigegebenes Objekt zuzugreifen, kann dies Remotecodeausführung ermöglichen."

Microsoft zufolge sind inzwischen bereits gezielte Angriffe auf die Schwachstelle im Gange. Für Nutzer empfiehlt der Hersteller, eingeschränkte Rechte beim Surfen zu verwenden, da dies den Spielraum für Angreifer auf dem System begrenze. Auch ein Update auf den Internet Explorer 8 schafft Abhilfe, da diese Version nicht von der Lücke betroffen ist. Die Mailclients von Microsoft wie etwa Outlook oder Outlook Express öffnen zudem HTML-Mails automatisch in der Zone für eingeschränkte Sites. Auch dies beseitige das Risiko für die User, Schadcode untergeschoben zu bekommen.
12.03.2010/dr

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