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Verschlüsseln mit Bordmitteln

Schwere Zeiten für die Hersteller kleiner Tools und Helferlein - mit jeder neuen Windows-Version packt Microsoft neue Funktionen in sein Betriebssystem. Diesmal war es die Verschlüsselung von Daten-Sticks: Anwender, die Windows 7 Ultimate oder Enterprise einsetzen, oder Unternehmen mit Server 2008 R2 können USB-Sticks mit Bordmitteln codieren. Dazu steht die Funktion 'Bitlocker-To-Go' zur Verfügung.
Mit "Bitlocker-To-Go" verschlüsseln Sie in den neuen Windows-Versionen auch USB-Sticks
Verbinden Sie den USB-Stick mit dem Rechner und wählen Sie über das Kontextmenü die Option "Bitlocker aktivieren" aus. Wählen Sie für die Verschlüsselung die Kennwort-Methode aus und geben Sie das Kennwort ein. Sie können statt eines Kennworts eine Smartcard verwenden. Speichern Sie das Kennwort oder drucken Sie es auf der nächsten Seite aus. Windows 7 oder Server 2008 R2 verschlüsselt jetzt den USB-Stick und zeigt die erfolgreiche Verschlüsselung mit einem Schloss an.

Über das Kontextmenü machen Sie die Eingaben wieder rückgängig, wenn Sie den USB-Key entschlüsseln wollen. Hier können Sie ein neues Kennwort eingeben oder das Kennwort erneut ausdrucken, wenn Sie über entsprechende Rechte verfügen. Wollen Sie – auch von anderen Computern – auf den USB-Stick zugreifen, , erscheint ein Fenster, über das Sie das hinterlegte Kennwort eingeben.
4.04.2010/ln

Tipps & Tools

Security Essentials zum Laufen bringen [18.12.2011]

Microsofts Security Essentials sind gerade auf mobilen Rechnern eine Alternative zu kostenpflichtigen Malware-Wächtern. Trotz der gelungenen Installation kann es jedoch vorkommen, dass der Dienst nicht startet - auf dem Bildschirm erscheint stattdessen die Fehlermeldung 'Der Computer wird nicht von Microsoft Security Essentials überwacht, da der Dienst des Programms angehalten wurde. Sie sollten ihn jetzt neu starten.' Ursache für dieses Problem sind nicht selten Inkompatibilitäten mit zuvor installierten Virenwächtern. [mehr]

Spurenloses Surfen im Netz [14.12.2011]

Dass das Internet nur scheinbar anonym ist, bekommen Anfänger mittlerweile schon in den ersten Surf-Grundkursen eingebläut. Jeder Nutzer lässt sich prinzipiell durch die zugeteilte IP-Adresse identifizieren. Doch natürlich gibt es Wege, die eigenen Spuren im Netz zu verwischen beziehungsweise nahezu ganz auszulöschen. Eine Möglichkeit hierzu bietet die kostenfreie Anonymisierungs-Plattform 'JAP AN.ON' der Technischen Universität Dresden. Mit diesem Tool benutzen Sie nach außen eine feste IP-Adresse, die allerdings einer Vielzahl anderer JAP-Nutzern geteilt wird. [mehr]

Fachartikel

So vermeiden Sie Social Media-Datenlecks [8.02.2012]

Die steigende Social Media-Nutzung in Unternehmen erhöht das Risiko hinsichtlich Malware-Infektionen und Datenlecks. Antivirus-Software kann das Malware-Risiko zwar im Zaum halten, doch Datenlecks bleiben offen. Auch betriebliche Nutzungsrichtlinien helfen nur bedingt, da sie häufig unterlaufen werden. Wir erklären in diesem Beitrag, wie Sie mit einer Data Leak Prevention-Software der Weitergabe sensibler Unternehmensdaten über Datenlecks effektiv einen Riegel vorschieben. [mehr]

Buchbesprechung

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