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Download der Woche: SmartSniff

Die meisten Sniffer für Windows benötigen die Programmbibliothek WinPcap, um bei der Erfassung der TCP/IP-Pakete auf den (W)LAN-Adapter zugreifen zu können. Wer nur mal eben schnell den Traffic untersuchen will, muss also im Regelfall zunächst eine weitere Installation vornehmen. Ganz ohne derartige Vorarbeiten kommt 'SmartSniff' aus. Das schlanke Programm bedarf selbst keiner Installation und verfügt mit dem Raw Sockets-Modus über ein Feature, um Datenpakete auch ohne WinPcap aufzuzeichnen.
"SmartSniff" beschränkt sich beim Auslesen des Netzwerkverkehrs auf das Wesentliche und kommt dabei auch ohne WinPcap aus
Wer bei der Verwendung von "SmartSniff" [1] die geringen Einschränkungen der Raw Sockets-Methode – hierbei bleibt die Erfassung von UDP- und ICMP-Paketen außen vor – vermeiden will, kann traditionell natürlich mit WinPcap arbeiten. Zudem stellt die Software die Möglichkeit bereit, mit dem Microsoft Network Monitor Driver für eine Erfassung des Datenverkehrs zu sorgen. Die eingefangenen Pakete stellt SmartSniff im HEX- oder im ASCII-Format dar, auf Wunsch entscheidet ein automatischer Modus über das Format. Unterschiedliche Export-Wege für den erfassten TCP/IP-Stream runden den Funktionsumfang des kleinen, aber feinen Tools ab.
10.08.2010/ln

Tipps & Tools

Security Essentials zum Laufen bringen [18.12.2011]

Microsofts Security Essentials sind gerade auf mobilen Rechnern eine Alternative zu kostenpflichtigen Malware-Wächtern. Trotz der gelungenen Installation kann es jedoch vorkommen, dass der Dienst nicht startet - auf dem Bildschirm erscheint stattdessen die Fehlermeldung 'Der Computer wird nicht von Microsoft Security Essentials überwacht, da der Dienst des Programms angehalten wurde. Sie sollten ihn jetzt neu starten.' Ursache für dieses Problem sind nicht selten Inkompatibilitäten mit zuvor installierten Virenwächtern. [mehr]

Spurenloses Surfen im Netz [14.12.2011]

Dass das Internet nur scheinbar anonym ist, bekommen Anfänger mittlerweile schon in den ersten Surf-Grundkursen eingebläut. Jeder Nutzer lässt sich prinzipiell durch die zugeteilte IP-Adresse identifizieren. Doch natürlich gibt es Wege, die eigenen Spuren im Netz zu verwischen beziehungsweise nahezu ganz auszulöschen. Eine Möglichkeit hierzu bietet die kostenfreie Anonymisierungs-Plattform 'JAP AN.ON' der Technischen Universität Dresden. Mit diesem Tool benutzen Sie nach außen eine feste IP-Adresse, die allerdings einer Vielzahl anderer JAP-Nutzern geteilt wird. [mehr]

Fachartikel

So vermeiden Sie Social Media-Datenlecks [8.02.2012]

Die steigende Social Media-Nutzung in Unternehmen erhöht das Risiko hinsichtlich Malware-Infektionen und Datenlecks. Antivirus-Software kann das Malware-Risiko zwar im Zaum halten, doch Datenlecks bleiben offen. Auch betriebliche Nutzungsrichtlinien helfen nur bedingt, da sie häufig unterlaufen werden. Wir erklären in diesem Beitrag, wie Sie mit einer Data Leak Prevention-Software der Weitergabe sensibler Unternehmensdaten über Datenlecks effektiv einen Riegel vorschieben. [mehr]

Buchbesprechung

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