Mit NCP soll der Administrator nur ein Werkzeug und eine zentrale Management- Konsole bedienen müssen, um zu patchen, Viren und Spyware fernzuhalten sowie die Ausstattung der Clients zu inventarisieren. Ein zusätzlicher Vorteil ist, dass statt mehrerer Agenten auf den Endsystemen nur einer notwendig ist, wobei das Patchen sowie das Asset Management alternativ auch ohne Agenten auskommen.Fazit
NetChk Protect überzeugt nach wie vor mit einem absolut leistungsfähigen Patchmanagement im Windows-Umfeld für das Betriebssystem selbst, für weitere Microsoft-Produkte sowie diverse weit verbreitete Programme. Die vielfältigen Funktionen erfordern allerdings eine gewisse Einarbeitung, und eine Einführung in einem Unternehmen setzt eine gezielte Planung voraus. Dabei ist NetChk Protect durch die Möglichkeit, sowohl mit mehreren Distributionsservern als auch mehreren Konsolen zu arbeiten, auch für sehr große Umgebungen geeignet.
Die Module Antivirus, Antispy sowie das ganz neue Asset Management zeigen durchaus den richtigen Weg auf, um die Anzahl der Werkzeuge, die für ein effizientes Clientmanagement erforderlich sind, sinnvoll zu reduzieren. Sie erscheinen uns aber insgesamt noch optimierungsbedürftig. Bei den Funktionen Antivirus und Antispy vermissen wir eine zentrale Statusübersicht, beim Asset Management die Möglichkeiten zur weiteren Nutzung und Verarbeitung der ermittelten Daten. Eine ganz andere Problematik bei derartig integrierten Lösungen ist natürlich die Tatsache, dass ein Unternehmen beispielsweise gerne mit NCP patchen möchte, aber einen anderen Virenscanner bevorzugt und vielleicht schon ein Werkzeug zur Softwareverteilung und Inventarisierung besitzt. Mit einem integrierten Werkzeug wird es sicher nicht einfacher, alle Kunden zufrieden zu stellen, wobei diese stets den gesamten Leistungsumfang von NCP bezahlen müssen.
Den ausführlichen Test der Software finden Sie in Ausgabe 01/2010 ab Seite 24.




