Meldung

Mehr Speed fürs Backup

Veeam Software bringt im dritten Quartal 2014 die Veeam Availability Suite auf den Markt. Die Suite bietet fünf Schlüsselfähigkeiten: Das High-Speed Recovery soll für eine schnelle Wiederherstellung von Daten innerhalb der in Service Level Agreements (SLAs) vereinbarten Recovery Time Objective (RTOs). Datenverluste verhindert soll die nahezu kontinuierliche Datensicherung (Near-CDP). Über "Verifizierten Schutz" verspricht Veeam jederzeit eine garantierte Wiederherstellung von jeder Datei, jeder Anwendung und jedem virtuellen Server. Zudem erfolgt eine Risikominimierung durch das Low-Risk Deployment neuer Anwendungen innerhalb einer produktionsähnlichen Testumgebung von Veeams Virtual Lab. Darüber hinaus verringert ein proaktives Monitoring und die Alarmierung bei Problemen die Wahrscheinlichkeit möglicher Fehlfunktionen.
Neue Features in der Veeam Availability Suite v8 [1] sind unter anderem:
- NetApp Integration: Mit Veeams Backup von NetApp SnapShot kann die IT mindestens alle 15 Minuten Backups von NetApp SnapShots erstellen, ohne dass dies die Produktionsumgebung nennenswert beeinflussen würde. Backups können laut Herstellerangaben mit Hilfe dieser Technologie 20 Mal schneller erstellt werden als mit Lösungen der Mitbewerber.
• EMC Data Domain Boost Integration: Reduziert das Backup-Fenster, indem Backupdateien zehn Mal schneller transformiert werden. Außerdem wird bis zu 99 Prozent weniger Netzwerk-Bandbreite benötigt, weil Full Backups bis zu 50 Prozent schneller ablaufen. Die Integration unterstützt außerdem Fibre Channel-Verbindungen und ermöglicht somit ein LAN-freies Backup auf Data Domain.
• Veeam Explorer für Microsoft SQL: Anwender können einzelne Datenbanken am ursprünglichen oder an einem neuen Ort wiederherstellen. Außerdem ist "Point-In-Time-Recovery" möglich, indem Transaction Logs gesichert und rekonstruiert werden. So lassen sich Datenbanken zu einem spezifischen Zeitpunkt oder sogar zu spezifischen Transaktionen präzise wiederherstellen.
• Verbesserungen der Replikation: Die neue Version ergänzt die bei Veeam integrierte WAN-Beschleunigung um Replikationsjobs und ermöglicht dem Nutzer dadurch eine Replikation aus bereits vorhandenen Backupdateien, statt auf die virtuellen Infrastruktur zuzugreifen. IT-Administratoren können zusätzlich Failover-Pläne nutzen, um geplante Failover durchzuführen, etwa um Rechenzentrumsmigrationen ohne Datenverlust zu bewältigen.

Die Veeam Availability Suite wird im dritten Quartal 2014 verfügbar sein. Die Lizenzierung erfolgt pro CPU-Sockel, enthält ein Jahr Wartung und Support und wird in EMEA ab 1.030 Euro für die Standard Edition, 1.390 Euro für die Enterprise Edition, sowie 1.960 Euro für die Enterprise Plus Edition betragen. Die Lizenzpreise können in anderen Regionen abweichen.
21.05.2014/jp

Tipps & Tools

Download der Woche: GSmartControl [17.08.2015]

Der Gesundheitszustand eines Speichermediums lässt sich mit Hilfe der SMART-Werte bestimmen. Wer diese nicht über die Kommandozeile auslesen will, kann auf diverse Tools zurückgreifen. Eins davon ist 'GSmartControl', das neben dem reinen Anzeigen der Parameter diverse Selbsttests erlaubt, die mit etwas Glück schon vor dem Ende des Datenspeichers vor Problemen warnen. Zudem bringt das Werkzeug die Seriennummer und die Firmware des Laufwerks auf den Schirm. [mehr]

Vorschau August 2015 [20.07.2015]

Speicher muss nicht nur laufend größer werden, sondern auch schneller. In Zeiten von Virtualisierung und immer leistungsfähigeren Rechnern, die zeitnah auf Daten im Storage zugreifen wollen, findet deshalb die Flash-Technologie ihren Weg ins Rechenzentrum. In unserer August-Ausgabe zeigen wir Ihnen, was Enterprise-taugliche SSDs zu bieten haben und wie Sie die schnellen Flash-Disks ideal in Ihre IT-Umgebung integrieren. Dazu gehören auch der Einsatz mit Hyper-V und unter Linux. In den Produkttests werfen außerdem wir einen Blick auf Paragon Migrate OS to SSD 4.0 und betrachten in einem Einkaufsführer die verschiedenen Ausbaustufen von SSDs. [mehr]

Fachartikel

Enterprise-SSDs von Intel im Performance-Test [17.08.2015]

Anfang 2014 versprach Intel, den Storage-Markt mit schnellen SSDs und neuen Interfaces aufzumischen und kündigte schon das Ende der Ära mechanischer Platten an. Seitdem differenziert sich das Storage-Angebot des Chip-Giganten immer weiter aus. Wir haben uns in diesem Test angesehen, wie es um die Performance der Enterprise-Modelle DC S3610 und DC S3710 bestellt ist. [mehr]

Buchbesprechung

Wireshark

von Bernhard J. Hauser

Anzeigen