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Defragmentieren und mehr

Mit O&O Defrag 20 Server hat O&O Software ein neues Release seines Performance-Werkzeugs veröffentlicht, das jetzt auch Windows Server 2016 unterstützt. Zu den neu hinzugekommenen Funktionen gehört unter anderem die Optimierung von virtuellen Maschinen und SAN-Umgebungen.
Version 20 von O&O Defrag behandelt verschiedene Laufwerkstypen unterschiedlich und erstellt automatische Protokolle.
So etwa korrigiert die Lösung die tatsächliche Speicherbelegung bei VMs, indem sie die in der Datei angelegten virtuellen Speicherbereiche möglichst performant platziert. Mit dem SSD Optimizer bietet O&O Defrag [1] ferner eine Funktionalität für Flash-Laufwerke an, die eine extreme Fragmentierung einerseits beheben und ihr vorbeugen soll, andererseits aber auch auf unnötige Schreiboperationen verzichtet und die SSD anschließend mit einem TRIM-Vorgang pflegt.

Überarbeitet wurde zudem die automatische Optimierung im Hintergrund, die den Rechner in seiner Leistung nicht bremsen soll. Durch die alternativ einschaltbare Einteilung von Laufwerken in Geschwindigkeitszonen erfolgt eine logische Trennung des Datenbestandes in performancekritische und unkritische Dateien. Dateien werden dabei abhängig von ihrem Verwendungszweck und Zugriffshäufigkeit sortiert und in Zonen verschoben.

In Verbindung mit der optionalen O&O Enterprise Management Console lässt sich O&O Defrag von einer zentralen Stelle im Netzwerk verwalten. Sie ermöglicht nicht nur die Ausführung von Aufgaben zur Defragmentierung auf einzelnen Rechnern oder Servern und ganzen Gruppen, sondern auch die automatische Ferninstallation und -aktualisierung von O&O Defrag. Alle Ereignisse werden in ausführlichen Berichten protokolliert und in der Datenbank gespeichert.

O&O Defrag 20 Server Edition kostet 167 Euro. Die Workstation Edition erlaubt die Steuerung im Netzwerk und kostet etwa 33 Euro. Beide Editionen sind zusätzlich als Volumenlizenzen erhältlich. Die O&O Enterprise Management Console für die zentrale Netzwerksteuerung wird zu einem späteren Zeitpunkt verfügbar sein und rund 420 Euro kosten.
7.12.2016/ln

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