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Data Warehousing leicht gemacht

Wer als Unternehmen Berichte und Analysen von großen, strukturierten Datenmengen vornehmen möchte, die langfristig gespeichert und mit BI-Tools abgefragt werden, kann dies auch in der Cloud tun. AWS etwa hat mit Amazon Redshift und Amazon RDS gleich zwei Online-Dienste im Angebot. Was sie unterscheidet und wie Sie Ihre Daten in den Service laden, erklären wir in diesem Tipp.
Amazon Redshift oder RDS? Wie immer kommt es auf den Anwendungsfall an.
Sowohl Amazon Redshift als auch Amazon RDS ermöglichen Ihnen bei Auslagerungen der Datenbankverwaltung den Betrieb herkömmlicher relationaler Datenbanken in der Cloud. Für Ihre Situation bietet sich Amazon Redshift an, denn der Service nutzt die Leistungsfähigkeit und Ressourcen mehrerer Knoten und eine Vielzahl von Optimierungen. Diese ermöglichen im Vergleich zu herkömmlichen Datenbanken für Berichterstellung und Analyse bei sehr großen Datenmengen deutliche Verbesserungen. Amazon Redshift bietet eine Option zur horizontalen Skalierung, sobald die Komplexität Ihrer Daten und Abfragen zunimmt oder Sie verhindern möchten, dass die Berichterstellungs- und Analyseverarbeitung die Leistung Ihrer OLTP-Verarbeitung (Online-Transaction Processing) stört.

Sie können Daten aus verschiedenen Datenquellen in Amazon Redshift laden, beispielsweise aus Amazon S3, Amazon DynamoDB, Amazon EMR, AWS Data Pipeline und von SSH-fähigen Hosts in Amazon EC2 oder in lokalen Bereitstellungen. Amazon Redshift lädt die Daten parallel in die einzelnen Rechenknoten, um die Rate zu maximieren, mit der Daten in Ihrem Data-Warehouse-Cluster aufgenommen werden können. Indem Sie den COPY-Befehl verwenden, laden Sie Daten parallel aus Amazon EMR, Amazon DynamoDB oder jedem anderen SSH-fähigen Host direkt in Amazon Redshift. Darüber hinaus haben viele Anbieter von ETL-Lösungen Amazon Redshift für die Nutzung mit ihren Tools zertifiziert. Eine Reihe von ihnen bietet kostenlose Testversionen an, um Ihnen die ersten Schritte beim Laden Ihrer Daten zu erleichtern.

Weiterhin steht Ihnen mit Amazon QuickSight ein sehr schneller Business-Intelligence-Service auf Cloud-Basis zur Verfügung, mithilfe Sie Visualisierungen aufbauen, Ad-hoc-Analysen ausführen und schnell Geschäftserkenntnisse aus Ihren Daten gewinnen können. Amazon QuickSight verwendet eine neue, parallele In-memory Technologie, um leistungsfähige Berechnungen schnell auszuführen und Visualisierungen ohne Zeitverlust zu erstellen. Amazon Quick-Sight ist automatisch integriert mit AWS-Datenservices wie Amazon RDS, Amazon Redshift oder Amazon.
11.12.2016/ln

Tipps & Tools

Vorschau November 2017: Software-defined Storage [18.10.2017]

Die Datenmengen in Unternehmen wachsen täglich. Für Administratoren bedeutet dies, den zur Verfügung stehenden Speicherplatz permanent anzupassen und flexibel auf kurzfristige Anforderungen reagieren zu können. Im November befasst sich IT-Administrator mit dem Schwerpunkt 'Software-defined Storage'. Darin erläutern wir unter anderem die Einsatzszenarien für Speichervirtualisierung sowie aktuelle Trends in dem Bereich. Auch lesen Sie, welche Vorteile das Dateisystem LizardFS zu bieten hat und wie Sie Storage Spaces Direct unter Windows Server 2016 einrichten. In den Produkttests zeigt unter anderem NetApp ONTAP Select, was es in Sachen Storage-Management zu bieten hat. [mehr]

Rettung für Word-Dateien [16.08.2017]

Auch wenn IT-Profis quasi von Geburt an mit 'Strg + S' alle paar Minuten ihre bearbeiteten Dateien sichern, können dennoch unvorhergesehene Schäden an wichtigen Dokumenten auftreten. Sei es durch Stromausfall oder Mitarbeiter, die eine frei gegebene gemeinsame Datei zerschießen. In solchen Fällen können Sie das Tool 'Word Recovery' ausprobieren. [mehr]

Fachartikel

Anwenderbericht: Storage-Management im Kreativsektor [18.10.2017]

Hogarth Worldwide ist eine auf Marketingimplementierung spezialisierte Agentur mit Niederlassungen an über 20 Standorten. Allein in den Londoner Büros wird Videomaterial in einer Größe von rund 1,5 PByte gespeichert. Dieses Volumen soll durch höhere Auflösungen und Frame-Raten in Zukunft noch weiter ansteigen. Unser Anwenderbericht zeigt, wie sich die deutlich gestiegene Komplexität beim Storage-Management nicht zuletzt durch die getrennte Skalierung von Performance und Kapazität meistern ließ. [mehr]

Buchbesprechung

Citrix XenMobile 10

von Thomas Krampe

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