Meldung

Protonet stellt Insolvenzantrag

Der Startup-Anbieter von kompakten Datenservern Protonet ist pleite. Das berichtet das Magazin t3n. Vorgestern hat das Unternehmen demnach Insolvenzantrag gestellt. Zwar bleiben die lokalen Daten in den Speichern weiter verfügbar, doch die zugehörige Domain für den Online-Zugriff wird abgeschaltet.
Seit Anfang 2016 nicht wirtschaftlich: Das Sartup Protonet muss mit seinen Speicherwürfeln Insolvenz anmelden.
In Ausgabe 04/2016 [1] hat IT-Administrator den kompakten Speicherwürfel "Protonet Maya" getestet. Damit sollten Teams in kleineren Unternehmen zusammenarbeiten und gemeinsam auf Dateien zugreifen können. Die sechseckigen, orangefarbenen Würfel sollten besonders durch ihre kompakten Maße und die einfache Inbetriebnahme überzeugen und konnten damit auch im IT-Administrator-Test punkten - auch wenn wir in einigen Bereichen noch Nachholbedarf feststellten.

Einem Bericht des Magazins t3n [2] zufolge hat Protonet [3] am vergangenen Dienstag nun Antrag auf Insolvenz beim Amtsgericht Hamburg gestellt. Die Ursache lag offenbar darin, dass das Startup keine neue Finanzierungsrunde mehr abschließen konnte. Schon seit Anfang 2016 arbeite die Protonet-Betriebs-GmbH nicht wirtschaftlich und nun zogen offenbar die Investoren die Reißleine. Zwar sollen die Daten in den Speicherwürfeln erhalten bleiben, da diese autark arbeiteten. Doch die zugehörige Domain "name.protonet.info" soll eingestellt werden.
9.02.2017/dr

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