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Neues Zuhause für alte Anwendungen

Red Hat bietet die Red Hat OpenShift Container Platform 3.5 an, die neueste Version seiner unternehmensweit einsetzbaren Kubernetes-nativen Container-Applikationsplattform. Diese bringt neue Features mit, darunter ein neues Container-Image für Cloud-native Anwendungen.
Während Kubernetes bereits Stateful Services mit Features wie Integrated Storage Orchestration unterstützt, benötigen viele herkömmliche Stateful Services wie SQL-Datenbanken, Messaging Queues und andere verbundene Dienste mehr Funktionalitäten zur Verwaltung der Konfiguration jeder Service-Instanz in einem Cluster.

Kubernetes StatefulSets ist aktuell als Tech Preview verfügbar und kann den traditionellen Stateful Services die gleichen leistungsfähigen Kubernetes-Automationsfunktionen für Scaling and Declarative Health Management bereitstellen. Damit ist es möglich, dass Stateful Services in Containern anstatt direkt in traditionellen virtuellen Maschinen oder physischen Servern laufen.

Die Red Hat OpenShift Container Platform 3.5 [1] enthält außerdem integrierte Enterprise Middleware Services aus dem Portfolio von Red Hat JBoss Enterprise Middleware und bietet bereits eine Umgebung für den Betrieb herkömmlicher Java-EE-Applikationen.

Für Cloud-native Workloads bietet Red Hat OpenShift Container Platform ein neues Container Image. Entwickler in den Unternehmen können sich damit auf die Erstellung von Code für neue Cloud-native Java-Applikationen konzentrieren. Mit dem OpenShift Source-to-Image (S2I) kümmert sich die Container Platform um das Compiling, Building und Assembling der finalen, lauffähigen Artefakte.

Die neue Version von Red Hat OpenShift Container Platform unterstützt derweil auch Red Hat Software Collections. Dabei handelt es sich um kuratierte Versionen der aktuellen, stabilen Entwickler-Tools und Sprachen, einschließlich Updates von Redis, MySQL, PHP und anderen.

Zertifikate in Red Hat OpenShift Container Platform tragen dazu bei, dass nur autorisierte Benutzer und Plattformkomponenten im Kubernetes-Cluster aktiv werden können. Red Hat OpenShift Container Platform bietet nun erweiterte Funktionen für die Verwaltung von Zertifikaten, beispielsweise die Möglichkeit, Warnungen beim Auslaufen von Zertifikaten oder für ein regelmäßiges Update von Zertifikaten Nachrichten zu versenden.

Sogenannte Secrets werden daneben zur Verwaltung sensibler Informationen, zum Beispiel Passwörter, bei der Implementierung von Applikationen in Red Hat OpenShift Container Platform 3.5 eingesetzt. Neu hinzugekommen sind Funktionen für mehr Granularität bei der Festlegung, wer welches Secret besitzt.
18.04.2017/dr

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