Im November 2009 startete das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen IDC [1] eine Befragung unter 385 deutschen Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern zum Cloud Thema Storage-as-a-Service (StaaS). In der aktuellen Umfrage wollte IDC unter anderem herausfinden, ob sich die Verantwortlichen bereits mit Storage-as-a-Service befasst haben: Zwei Drittel der Unternehmen hätten sich mit diesem Thema schon auseinandergesetzt.
Zum einen sei dies ein klares Indiz dafür, dass Storage ein Dauerproblem für die Unternehmen ist, für das einfache und kostengünstige Lösungskonzepte gefragt sind. Zum anderen ließen die Ergebnisse die Schlussfolgerung zu, dass Unternehmen Storage-as-Service zunehmend mehr als Lösung für ihre Storage-Probleme akzeptieren. Dass sich demgegenüber etwa ein Drittel der Unternehmen noch nicht weiter mit der Thematik beschäftigt hat, sei vor allem auf zwei wesentliche Ursachen zurückzuführen: Entweder seien andere Projekte mit deutlich höherer Priorität realisiert worden oder die Sicherheitsbedenken seien so groß gewesen, dass eine Umsetzung noch nicht erfolgte. Aus Sicht von IDC scheint diese Argumentation für den konservativen deutschen Markt typisch zu sein.
Wichtige Hinweise, welche Maßnahmen Anbieter ergreifen sollten, um StaaS voranzubringen, zeigen die Antworten der Unternehmen, die sich gegen Online Storage Services entschieden. Hervorzuheben sei dabei insbesondere das Informationsdefizit, das aus Sicht der Anwender am Markt herrsche. Dies sollte jedoch laut IDC noch ein relativ einfach zu lösendes Problem für die Anbieter sein. Die wichtigsten Knackpunkte im Zusammenhang mit Storage-as-a-Service seien dagegen Sicherheit, Kosten und Compliance.
Meldung
Cloud-Storage als zunehmende Alternative
Nach einer neuen Studie von IDC zum Thema Storage-as-a-Service (StaaS) haben sich zwei Drittel der Befragten bereits mit Storage aus der Cloud beschäftigt. Dabei sollen die Antworten der Unternehmen auch wichtige Hinweise darüber liefern, wo es bei StaaS noch hapert.
Weitere Infos:
[1] www.idc.com
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