Dünner, heller, schneller: Apple präsentiert iPhone Air
Apple stellt mit dem iPhone Air ein besonders dünnes Smartphone vor, das ein Titan-Chassis, neue Schutzgläser und einen 120-Hz-OLED kombiniert. Unter der Haube stecken ein A19-Pro-Chip, neue Funkhardware und ein effizienteres Modem. Dazu kommen überarbeitete Kamerasysteme und iOS-26-Funktionen mit On-Device-KI.
Apple hat das iPhone Air als neues, besonders schlankes Modell angekündigt. Das Gerät misst laut Hersteller 5,6 mm in der Tiefe, setzt auf einen Rahmen aus Titan (Klasse 5) und erhält mit "Ceramic Shield 2" eine überarbeitete Frontabdeckung, die eine höhere Kratzresistenz verspricht. Auch die Rückseite wird erstmals mit Ceramic Shield geschützt. Das 6,5-Zoll-Super-Retina-XDR-Display unterstützt ProMotion mit bis zu 120 Hz, Always-On und erreicht im Freien eine Spitzenhelligkeit von bis zu 3000 Nits.
Die interne Architektur wurde neu angeordnet: Eine präzisionsgefräste Plattform nimmt Kameramodule, Lautsprecher und Chips auf, um mehr Raum für den Akku zu schaffen. Zudem integriert Apple eine Aktionstaste für Schnellzugriffe, etwa zum Start der Kamera oder für visuelle Assistentenfunktionen. Das iPhone Air setzt ausschließlich auf eSIM, was zusätzlichen Platz im Gehäuse freimachen und das Design vereinfachen soll.
Prozessor, Modems und Funk: A19 Pro, N1 und C1X
Für die Rechenleistung ist der A19 Pro zuständig, eine SoC-Generation mit 6-Kern-CPU und 5-Kern-GPU. Apple integriert Neural-Beschleuniger in jeden GPU-Kern, was die Ausführung lokaler, generativer KI-Modelle beschleunigen soll. Ergänzend führt Apple den Funkchip N1 ein, der WLAN 7, Bluetooth 6 und Thread unterstützt und Funktionen wie Persönlichen Hotspot und AirDrop stabilisieren soll. Ein neues 5G-Modem namens C1X soll bei gleicher Netztechnik höhere Datenraten liefern und dabei rund 30 Prozent weniger Energie verbrauchen als sein Vorgänger.
Das rückseitige 48-MP-"Fusion"-System arbeitet mit einem 2,0-µm-Quad-Pixel-Sensor samt Sensor-Shift-Stabilisierung. Es bietet die bekannten Bildwinkel von 28 mm und 35 mm sowie einen 2×-Zoom in optischer Qualität; eine aktualisierte Photonic Engine zielt auf mehr Detailtreue und natürlichere Farben.
Eine neue Bildpipeline erfasst Tiefeninformationen automatisch, wodurch sich Fotos nachträglich in Porträts mit Fokus-Kontrolle umwandeln lassen. Neu ist auch die Frontkamera: Ein quadratischer Sensor mit bis zu 18 MP erweitert automatisch das Sichtfeld für Gruppenaufnahmen, hält Teilnehmende bei Videocalls im Bild ("Auto-Framing") und ermöglicht 4K-HDR-Videos sowie parallele Aufnahmen mit Front- und Rückkamera.
Display mit 1 bis 120 Hz
Beim Display kombiniert Apple die adaptive 120-Hz-Steuerung mit einem Always-On-Modus, der bis auf 1 Hz absenkt, um Strom zu sparen. Ceramic Shield 2 erhält eine neue Beschichtung, die laut Apple die Kratzfestigkeit erhöht und Blendungen reduzieren soll; in Kombination mit dem Titanrahmen soll das Gerät die Biegefestigkeit interner Tests übertreffen. Für die Laufzeit verspricht der Hersteller eine "Ganztags"-Autonomie; iOS 26 ergänzt dies mit einem adaptiven Stromsparmodus, der den individuellen Verbrauch analysiert und Energie dynamisch zuteilt.
Mit iOS 26 führt Apple zudem Funktionen unter dem Dach "Apple Intelligence" ein, darunter Live-Übersetzung von Text und Audio, erweiterte visuelle Suche in Screenshots sowie Entwicklerzugriff auf ein On-Device-Grundmodell. Das iPhone Air erscheint in den Farben Space Schwarz, Wolkenweiß, Lichtgold und Himmelblau; Vorbestellungen sollen ab 12. September möglich sein, der Verkauf startet am 19. September. Zubehör wie eine neue MagSafe-Batterie und Schutzhüllen ist ebenfalls angekündigt.