Linux-Aktionen im Blick

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Linux-Aktionen im Blick

07.07.2025 - 07:00
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Viele Admins nutzen Skripte oder wiederkehrende Terminalbefehle, um den Zustand ihrer Linux-Systeme regelmäßig zu kontrollieren. Doch oft geht das auch einfacher: Mit dem Bordmittel watch lassen sich Kommandoausgaben in festen Intervallen automatisch aktualisieren und Veränderungen direkt sichtbar machen – ideal für die Livebeobachtung.

Der Befehl überwacht die Ausgabe eines beliebigen Kommandos in frei definierbaren Zeitabständen, standardmäßig alle zwei Sekunden. Änderungen werden dabei farblich hervorgehoben. Ein typisches Beispiel wäre der Befehl

watch -d -n 5 df -g

Dieser Aufruf zeigt alle fünf Sekunden die Ausgabe von df -g an und markiert Unterschiede zur vorherigen Ausgabe (-d). Der Befehl df (disk free) listet die Speicherauslastung der Dateisysteme auf. Die Option "-g" sorgt dafür, dass die Ausgabe in GByte erfolgt – hilfreich bei größeren Volumes und besser lesbar als die Standardanzeige in 1K-Blöcken.

Praktisch: watch leert bei jedem Durchlauf den Terminalinhalt und ergänzt die Anzeige um Datum und Uhrzeit. Beendet wird der Überwachungsvorgang schließlich per "Strg+C". Das Tool eignet sich besonders für Admins, die Systemzustände wie Festplattenbelegung oder Netzwerkstatus kontinuierlich im Blick behalten möchten – ohne dafür ständig manuell Befehle auszuführen.