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Ab ins Museum
Vom Manchester Baby bis zu frühen Android-Versionen – das Virtual OS Museum versammelt über 570 Betriebssysteme aus mehr als 250 Plattformen in einer einzigen, sofort lauffähigen virtuellen Maschine. Wer schon immer wissen wollte, wie sich Multics oder das erste GUI-Betriebssystem der Welt anfühlten, bekommt hier einen direkten Zugang.
Das Virtual OS Museum liefert eine vorkonfigurierte Linux-VM für QEMU, VirtualBox oder UTM, in der sämtliche Emulatoren und Gastsysteme bereits eingerichtet sind. Ein eigener, emulatorunabhängiger Launcher übernimmt die Steuerung und bringt eine Snapshot-Funktion mit, die beschädigte Installationen auf Knopfdruck in einen sauberen Zustand zurückversetzt. Installer und Verknüpfungen für Windows, macOS und Linux liegen bei, sodass der erste Start keine Konfigurationsarbeit erfordert.
Der Katalog spannt einen Bogen von den frühesten Mainframe-Monitoren der späten 1940er-Jahre – darunter Testprogramme für den Manchester Baby von 1948, den ersten Rechner mit gespeichertem Programm – bis hin zu Workstation-Klassikern wie SunOS, IRIX, NeXTSTEP und Plan 9 sowie Heimcomputersystemen von CP/M über den ZX Spectrum bis zum BBC Micro. Auch Randzonen der Computergeschichte sind vertreten: Smalltalk-Umgebungen, das Oberon-System oder ZetaLisp finden sich ebenso im Archiv wie frühe Android- und iOS-Versionen, soweit die jeweilige Emulation das zulässt.
Verfügbar sind zwei Editionen: Die vollständige Variante kommt mit allen Disk- und Tape-Images vorinstalliert und funktioniert offline, während die Lite-Version die Images der Gastsysteme beim ersten Start nachlädt. Beide Editionen unterstützen automatische und manuelle Updates, sodass neue Installationen eintreffen, ohne die gesamte VM neu herunterladen zu müssen.