Meldung

Aufräumen nach Malware-Befall: Fünf Tools im Test

Spezielle Antivirus-Tools sind nach einer Schädlingsattacke oft der Retter in der Not. Das Labor von AV-TEST hat fünf populäre Spezial-Tools fast ein Jahr lang geprüft, ob sie verseuchte Windows-PCs zuverlässig von Schädlingen befreien und alles wieder reparieren. Zwei der Werkzeuge reinigten nahezu alle Testrechner fehlerfrei.
Mit Spezial-Antiviren-Tools lassen sich viele von Schädlingen befallene Systeme retten, reinigen und wieder komplett reparieren. Zumindest behaupten das die Hersteller und auch viele Nutzer im Netz. Das Labor von AV-TEST [1] wollte das genauer wissen und hat daher fünf Spezial-Tools fast ein Jahr lang in vier Testrunden geprüft.

Jedes der Reinigungs-Tools musste insgesamt 53 Systeme prüfen, die Schädlinge beseitigen und die Schäden reparieren. Alle in den Tests genutzten Schädlinge waren den Scannern der Tools bereits bekannt. Denn schließlich sollte die Güte der Reparatur und nicht die Erkennung bewertet werden. Mit im Test waren die fünf folgenden Tools, die im Internet frei verfügbar sind:

• AVG Rescue CD
• Avira EU-Cleaner
• Bitdefender Rescue CD
• ESET SysRescue
• Kaspersky Virus Removal Tool

Die Ergebnisse waren gut, auch wenn einige Tools im Test einzelne bekannte Angreifer nicht erkannt haben; das war bei ESET SysRescue und Avira EU-Cleaner der Fall. Sie erkannten drei beziehungsweise vier der Angreifer nicht und konnten daher auch nichts weiter unternehmen. Die Tools zeigen in der totalen Systemreparatur mit einer Rate von knapp 65 Prozent noch eine respektable Leistung.

Besser machten es die Tools AVG Rescue CD, Bitdefender Rescue CD und Kaspersky Virus Removal Tool. Allerdings mussten AVG und Kaspersky jeweils bei einem Fall trotz Erkennung bei der Beseitigung der aktiven Schädlingskomponente passen. Lediglich das Tool von Bitdefender schaffte die ersten beiden Hürden Erkennung und Beseitigung ohne Fehler. Kasperskys Werkzeug übersah einen Schädling, bereinigte die Rechner ansonsten vollständig.
14.03.2016/dr

Tipps & Tools

Sicherheitslücken in VMware ESXi und vSphere Client [2.03.2021]

Kürzlich wurden drei Schwachstellen in VMware ESXi und vSphere Web-Client entdeckt. Ein böswilliger Akteur mit Netzwerkzugriff auf Port 427 beziehungsweise Port 443 könnte die Sicherheitslücken nutzen, um Code auf dem vCenter-Server-Betriebssystem auszuführen oder Informationen durch eine POST-Anfrage abzugreifen. Es seien bereits Updates verfügbar, um die Schwachstellen in den betroffenen VMware-Produkten zu beheben. [mehr]

Jetzt noch buchen: "Office 365 bereitstellen und absichern" [1.03.2021]

Die Clouddienste von Office 365 vereinfachen die Bereitstellung der Office-Applikationen für die Anwender und sparen Lizenzgebühren. Doch auf den Admin kommen ganz neue Aufgaben zu, die unser dreitägiges Intensiv-Seminar "Office 365 bereitstellen und absichern" praxisnah adressiert. So widmen wir uns neben der Auswahl der geeigneten Lizenzform der Vorbereitung der Infrastruktur und zeigen die Verwaltung und Absicherung von Exchange und SharePoint Online sowie MS Teams. Für die Online-Veranstaltung im März sind nur noch zwei Plätze frei, buchen Sie daher schnell. [mehr]

Buchbesprechung

Computernetze und Internet of Things

von Patrick-Benjamin Bök, Andreas Noack, Marcel Müller

Anzeigen