Meldung

Kaspersky mit überarbeitetem Business-Schutz

Kaspersky hat eine neue Version von 'Endpoint Security for Business' vorgestellt. Das Werkzeug nutzt zur Gefahrenabwehr aktuelle Technologien des Herstellers – beispielsweise den HuMachine-Intelligence-Ansatz, eine Kombination aus Threat Intelligence und maschinellem Lernen.
Zu den Features des neuen "Kaspersly Endpoint Security for Business" zählen unter anderem Trusted Zones und das Monitoring definierter Netzwerkadapter.
Cyberbedrohungen werden vom aktuellen "Kaspersky Endpoint Security for Business" [1] über eine Kombination verschiedener Techniken entdeckt und blockiert. Neben Algorithmen, die eine False-Positive-freie Entdeckung bekannter Malware ermöglichen, sind gemäß Hersteller Heuristik- und Verhaltensmechanismen auf Basis von Machine-Learning in der Lage, auch bisher unbekannte hochentwickelte Angriffsmuster zu erkennen. Diese Mechanismen beinhalten unter anderem strukturelle Heuristiken, inklusive lokales sensitives Hashing und Entscheidungsbaum-Ensambles sowie emulationsbasierte Entdeckungsmechanismen durch sichere Pseudoausführungen für Skripte und Binaries.

Die verhaltensbasierte Technologie System Watcher soll zudem die Entdeckung fortschrittlicher und schwer zu entdeckender Malware-Arten ermöglichen – ebenso wie Angriffsarten der nächsten Generation wie Ransomware- und PowerShell-basierte Malware. Das zeitgleiche Micro-Back-up und die automatische Rollback-Funktionen sollen gewährleisten, dass schädliche Aktivitäten direkt nach Entdeckung rückgängig gemacht werden, was im Falle einer Ransomware-Attacke sehr wichtig ist. Automatic Exploit Prevention (AEP) dämmt Exploit-Attacken ein und schützt bekannte Angriffsziele wie Java, Flash, Adobe Reader, Browser oder Office-Anwendungen sogar in einem Zero-Day-Szenario.

Neben plattformunabhängigen Schutz können über die Administrationskonsole Kaspersky Security Center alle Geräte, auf denen Kaspersky Endpoint Security for Business, Kaspersky Security for Exchange Servers und Kaspersky Security for SharePoint im Einsatz ist, zentral überwacht werden. Zu den weiteren neuen Administrationsfunktionen zählt die Einbindung von Macs und mobiler Geräte sowie von vertrauenswürdigen WLAN-Netzwerken. Kaspersky Endpoint Security for Business kann nun außerdem auch als Sensor für Kaspersky Anti-Targeted Attack Plattform genutzt werden. Nach der Installation der Sensor-Komponente werden Daten gesammelt, an die Plattform übertragen und im Unternehmenssystem abgebildet.
27.04.2017/ln

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