Meldung

Krypto-Miner weiter auf dem Vormarsch

Im neuen McAfee Labs Threats Report: September 2018 hat das Forscherteam des globalen Cyber-Sicherheitsunternehmens wieder die größten Bedrohungen des letzten Quartals untersucht. Dabei zeigt sich, dass der Trend der letzten Quartale rund um Krypto-Malware weiter fortgesetzt wird. Auch entdeckten die McAfee Labs eine Schwachstelle in Cortana, dem Sprachassistenten von Windows 10.
Der McAfee Threat Report beleuchtet die Gefahrenlage im Netz.
Die McAfee Labs verzeichnen in ihrem neuen Report [1] einen weiteren Anstieg von Krypto-Mining-Malware um 86 Prozent im Vergleich zum letzten Quartal. Nachdem Krypto-Malware zum ersten Quartal des Jahres erstaunliche 629 Prozent gewachsen ist, setzt sich der Trend im zweiten Quartal weiter fort. Mit mehr als 2,5 Millionen neuen Samples verzeichnet Krypto-Mining-Malware in Q2 ein Wachstum um weitere 86 Prozent. Hierbei identifizierten die McAfee-Forscher sogar ältere Ransomware, die lediglich mit neuen Mining-Funktionen ausgestattet wurde.

Die McAfee Labs entdeckten außerdem eine Schwachstelle in Cortana, dem Sprachassistenten von Windows 10. Der Fehler, den Microsoft im Juni behoben hat, hätte es Angreifern ermöglicht, Codes über den gesperrten Bildschirm eines vollständig gepatchten Windows 10-Rechners auszuführen. Auch im Google Play Store wurden mindestens 15 Apps identifiziert, über die eine große Billing-Fraud-Kampagne lief. Diese Kampagne zeigt, dass Cyber-Kriminelle immer wieder neue Wege finden, ihre Opfer mit Apps in offiziellen Stores wie dem Google Play Store zu betrügen.

Zusätzlich ist auch bei Blockchain besondere Vorsicht geboten: die McAfee-Forscher entdeckten schwerwiegende Sicherheitsbedrohungen für Benutzer von Blockchain-Technologien. Die Analyse ergab, dass Phishing, Malware und Implementierungsschwachstellen die Hauptangriffsvektoren sind.
25.09.2018/dr

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