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Besser automatisiert

Red Hat bringt mit Red Hat Ansible Tower 3.4 eine neue Version seines Enterprise Frameworks zur Automatisierung von IT-Prozessen, einschließlich Infrastrukturen, Netzwerken, Cloud und Sicherheit auf den Markt. Ansible Tower 3.4 enthält Workflow-Verbesserungen wie verschachtelte Workflows und Workflow-Konvergenz, die die Herausforderungen bei der Verwaltung komplexer hybrider Cloud-Infrastrukturen vereinfachen sollen.
Red Hat Ansible Tower 3.4 [1] ermöglicht Benutzern, einen Master-Workflow zu definieren, der verschiedene IT-Bereiche miteinander verbindet; konzipiert ist der Master-Workflow für eine hybride Infrastruktur, die die Grenzen spezifischer Technologiesilos überwindet. Mit neuen Workflow-Erweiterungen können Benutzer Automatisierungs-Workflows, die in verschiedenen Umgebungen und Szenarien eingesetzt werden, auch in anderen Use Cases einsetzen und so ihre Hybrid-Cloud-Infrastruktur effizienter verwalten.

Verschachtelte Workflows ermöglichen es Anwendern, wiederverwendbare, modulare Komponenten zu erstellen. Sie können damit komplexe Vorgänge mit dem gleichen Komfort wie mit einem einfachen Playbook automatisieren. Mit der Workflow-Konvergenz können Anwender derweil in einer Art Koordinationsstelle Workflow-Aufträge in Abhängigkeit von der Fertigstellung mehrerer anderer Workflow-Aufträge zusammenführen, bevor sie mit den nächsten Schritten fortfahren.

"Workflow always Job Templates" ermöglichen außerdem die Ausführung einer Folgeaktivität – und zwar unabhängig von der erfolgreichen oder misslungenen Ausführung eines vorangegangen Jobs. Wenn ein abhängiger Service unabhängig vom Exit-Status eines Workflows ausgeführt werden muss, stellt ein „Workflow always Job Template“ sicher, dass der Geschäftsbetrieb aufrechterhalten bleibt.

Durch die Inventarisierung auf Workflow-Ebene können Benutzer einen Workflow auf die IT-Bestände anwenden, auf die sie Zugriff haben; gleichzeitig erlaubt diese Funktion die Wiederverwendung von Bereitstellungs-Workflows in Rechenzentren, IT-Umgebungen und Teams.

Verbesserte Skalierbarkeit und Sicherheit

Job-Slicing ermöglicht Benutzern einen einzelnen großen Job, der für Tausende von Maschinen ausgelegt ist, in eine Reihe kleinerer Aufträge aufzuteilen, um ihn über eine Cluster-Umgebung von Red Hat Ansible Tower zu verteilen. Dadurch können Aufträge zuverlässiger und schneller ausgeführt werden und Benutzer können die Automatisierung besser skalieren.

Darüber hinaus können Unternehmen Red Hat Ansible Tower jetzt kompatibel im FIPS-konformen Modus mit Red Hat Enterprise Linux einsetzen. Die Zertifizierung des Federal Information Processing Standard (FIPS 140-2) des National Institute of Standards and Technology (NIST) ist ein Sicherheitsstandard, der die Anforderungen an kryptografische Module – einschließlich Hard- und Softwarekomponenten – festlegt, die in einem Sicherheitssystem zum Schutz vertraulicher, aber nicht klassifizierter Informationen verwendet werden.

Durch die Möglichkeit, Red Hat Ansible Tower im FIPS-konformen Modus von Red Hat Enterprise Linux zu betreiben, können Unternehmen die notwendigen Richtlinien zur Informationssicherheit erfüllen und müssen nicht auf den Einsatz innovativer, flexibler Softwarelösungen verzichten.
9.01.2019/dr

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