Meldung

Blockchain-Forschung in Dortmund

Die NRW-Landesregierung bereitet die Gründung eines europäischen Blockchain-Instituts vor. Die Technologie soll es ermöglichen, Internet-Geschäfte schnell und fälschungssicher abzuwickeln. Angesiedelt werden soll das Zentrum zur Erforschung des so genannten "Internets der Werte" am Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik in Dortmund.
Nordrhein-Westfalen möchte ein eigenes Blockchain-Institut in Dortmund ansiedeln.
Der Wissenschaftsstandort Dortmund mit seiner Technischen Universität und dem Fraunhofer-Experten für Logistik [1] sei "der richtige Ort" dafür, so Nordrhein-Westfalens Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart gegenüber der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung. In den USA arbeiteten IT-Wissenschaftler bereits mit Hochdruck am "Internet der Werte". Europa müsse aufholen und NRW erhalte mit der Gründung des Europäischen Blockchain-Instituts die Chance, ein Vorreiter zu sein.

Die Blockchain-Technologie, die in dem neuen Institut erforscht werden soll, diene dazu, Geschäfte zwischen Unternehmen und Privatleuten verlässlich und dauerhaft digital festzuhalten. Das könnten Verträge sein, Eigentumsurkunden, Lizenzen, Abos oder Geldgeschäfte. Das bekannteste Beispiel für diese Datenbanktechnologie ist die Kryptowährung Bitcoin.

Kritiker weisen darauf hin, dass die Blockchain-Technologie extrem energieaufwendig ist. Die Kryptowährung Bitcoin gilt als gigantischer Stromfresser. Wirtschaftsminister Pinkwart zeigte sich dennoch zuversichtlich, dass sich das "Internet der Werte" durchsetze: "Diese Technologie kann sicher, dezentral, bezahlbar und - richtig eingesetzt - nicht zu energieintensiv eingesetzt werden".
15.05.2019/dr

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