Meldung

Automatisierter Schutz für IoT-Umgebungen

Extreme Networks hat seine neue Security-Anwendung "ExtremeAI Security" angekündigt, die die Netzwerksicherheit verbessern soll. Maschinelles Lernen soll helfen, Bedrohungen für IoT-Geräte zu identifizieren und zu beseitigen. Die Software verspricht dabei Verhaltensanalysen, automatisierte Fehlerbehebungen und die Eingrenzung von netzwerkbasierten Cyberangriffen.
"ExtremeAI Security" [1] bietet laut Extreme Networks eine Echtzeitüberwachung von IoT-Geräten auf Verhaltensanomalien sowie die Analyse von Unternehmensnetzwerken, um Angreifer leichter zu entdecken. Durch die vollautomatische Abschaltung von verdächtigen Geräten und Isolierung von bösartigem Datenverkehr soll die Software Bedrohungen ohne manuelles Eingreifen eindämmen und ihre Fortbewegung im Netzwerk verhindern. Die Anwendung "ExtremeAnalytics" soll Benutzern tiefe Einblicke in den Verlauf von bösartigem Traffic und Beeinträchtigungen von kritischen Netzwerkdiensten gestatten. Diese Analytikplattform zeige Bedrohungen geordnet nach Schweregrad, Kategorie, Hochrisiko-Endpunkte und Geografie an.

ExtremeAI Security arbeitet laut eigener Aussage außerdem mit allen führenden Threat Intelligence Feeds zusammen und nutze eine enge Integration mit dem herstellereigenen "Extreme Workflow Composer" zur automatischen Eindämmung und Beseitigung von Bedrohungen. Darüber hinaus lasse sich eine automatisierte Ticketing-Funktion in eine Vielzahl gängiger IT-Tools wie Slack, Jira und ServiceNow integrieren. ExtremeAI Security arbeite nicht zuletzt mit vielen gängigen Sicherheitstools zusammen, einschließlich Netzwerk-TAPs. Im Oktober 2019 soll das Produkt verfügbar sein.
16.05.2019/jm

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