Meldung

Warteschleifen für verdächtige E-Mails

Die Dunkel GmbH ergänzt ihr Sicherheitsprogramm "Safe Cascade by Dunkel" um eine 12-Stunden-Sperrfrist für E-Mails, die laut Scanner virenfrei sind, aber verdächtige Anhänge enthalten. Durchläuft eine Mail erfolgreich den bisherigen Prüfparcours, lässt wegen ihrer Anlage aber dennoch auf Risiko schließen, greift das neue Feature: Sie verharrt in einer Zwangspause. Stuft der Algorithmus sie nach Ablauf der Frist tatsächlich als bösartig ein, wird sie vernichtet und nicht in das Postfach des Empfängers geleitet.
Trifft eine E-Mail ein, prüft sie im Fall von Safe Cascade by Dunkel [1] zunächst eine Kaskade von Virenscannern. Durch das globale Outbreak-Monitoring erkenne das System dabei auch brandneue Viren. Nur Nachrichten, die diese Hürden schafften, würden auch zugestellt. Das System blockiere Malware und Spam also vor dem Eintreffen, ein Junk-Ordner sei nicht mehr notwendig und das ständige Querlesen des Spamordners auf erwünschte, zu Unrecht im Junk schlummernde Nachrichten entfalle. Schafft es eine Mail nicht durch die strenge Schutzkaskade, erhält der Absender in Echtzeit eine Notiz.

Um auch besonders gut versteckte Malware aufzuspüren, entwickelte Dunkel das Sperrfrist-Feature. Manche Nachrichten überwinden alle Hürden, bergen aufgrund ihrer zu Aktion aufrufenden Inhalte aber trotzdem Gefahrenpotenzial. Solche Nachrichten packt Safe Cascade für bis zu 12 Stunden in Quarantäne. Bewertet das System sie danach als nahezu sicher, leitet es sie weiter. Während der Transportpause klärt eine Notiz den Empfänger über den Verbleib der E-Mail auf.

Anwender brauchen für das Sicherheitsprogramm keine Soft- oder Hardware. Sie ändern vielmehr den MX-Record ihrer Mail-Domain. Die Kaskadenlösung ist laut Anbieter mit allen gängigen Mailsystemen kompatibel. Eine hochverfügbare Infrastruktur in zwei Rechenzentren in Deutschland mit breitbandiger Internetanbindung garantiere ein durchgängiges Arbeiten, selbst wenn ein Standort ausfällt.
23.05.2019/dr

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