Meldung

BSI untersucht Blockchain-Technologie

Spätestens der finanzielle Höhenflug der Kryptowährung Bitcoin im Jahr 2017 hat dazu geführt, dass auch außerhalb der Fachwelt über die Blockchain diskutiert wurde. Nachdem das BSI bereits im Februar 2018 in einem Eckpunktepapier grundsätzliche Fragestellungen im Zusammenhang mit der Blockchain untersucht hat, legt die nationale Cyber-Sicherheitsbehörde nun eine umfassende und tiefgehende Analyse der Blockchain-Technologie vor.
Der Schwerpunkt der Analyse des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) [1] lag auf den IT-Sicherheitseigenschaften der Blockchain, betrachtet wurden aber auch weitere Auswirkungen der technischen Grundkonzeption, etwa auf die Effizienz und die Erfüllbarkeit datenschutzrechtlicher Vorgaben.

Zudem hat das BSI analysiert, in welchem Maße die Blockchain-Technologie die mit ihr verbundenen Sicherheitserwartungen erfüllen kann und wie sie sich im aktuellen Rechtsrahmen darstellt. Grundsätzlich schneiden Blockchains gegenüber klassischen zentralen Datenbanken in den Punkten Verfügbarkeit und Robustheit gegen Missbrauch gut ab. Dem stehen Nachteile im Bereich der Vertraulichkeit und der Effizienz gegenüber.

Die Analyse des BSI soll Entwickler und potenzielle Nutzer von Blockchain-Produkten dabei unterstützen, Chancen und Risiken fundiert zu bewerten und IT-Sicherheit von Anfang an zu berücksichtigen. Die dynamische Weiterentwicklung der Blockchain-Technologie eröffnet ebenso die Möglichkeit, die Ergebnisse der Analysen als Basis für zukünftige Diskussionen auf nationaler und internationaler Ebene zu verwenden.
23.05.2019/dr

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