Meldung

Monatelange 5G-Frequenzauktion zu Ende

Die monatelange Auktion der 5G-Frequenzen ist gestern zu Ende gegangen, nachdem keiner der vier Teilnehmer mehr seine Gebote erhöht hatte. Insgesamt haben die Deutsche Telekom, Telefónica, Vodafone und 1&1 Drillisch 6,55 Milliarden Euro für Frequenzbänder im 2- und 3,6-GHz-Band ersteigert. Über zwölf Wochen zog sich die zuletzt zäh verlaufende Auktion hin.
In der 497. Auktionsrunde [1] ist heute die Versteigerung von Mobilfunkfrequenzen aus den Bereichen 2 GHz und 3,6 GHz in Mainz nach 52 Tagen zu Ende gegangen.

"Das Ende der Auktion ist zugleich der Startschuss für 5G in Deutschland. Ich freue mich, dass vier Unternehmen Frequenzen ersteigert haben und beim 5G-Netzausbau in Wettbewerb treten. Die Frequenzen sollen nicht nur für den neuen Mobilfunkstandard 5G, sondern auch für eine bessere Mobilfunkabdeckung in Deutschland eingesetzt werden. Es liegt nun in der Hand der Unternehmen die Frequenzen zügig zu nutzen und die damit verknüpften Versorgungsauflagen zu erfüllen", sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur.

Insgesamt wurden 420 MHz für 6,55 Milliarden Euro versteigert. Telekom und Vodafone sicherten sich jeweils zwei mal 20 MHz im 2-GHz-Band, Telefónica und 1&1 Drillisch je zwei mal 10 MHz. Im 3,6-GHz-Band schnappte sich der Neueinsteiger 1&1 Drillisch 50 MHz an Bandbreite, die Telefónica 70 MHz und Vodafone sowie die Telekom je 90 MHz. Insgesamt lief die Auktion knapp drei Monate und zog sich zuletzt in Trippelschritten hin, sodass sich die Bundesnetzagentur Anfang Juni sogar genötigt sah, die Mindestgebote auf 13 Millionen Euro zu erhöhen.
13.06.2019/de

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