Meldung

Bayerisches Blockchain-Linux

Ein neues Open-Source-Betriebssystem namens LibertyOS richtet sich an Blockchain-Nutzer. Das Linux-basierte System ging Ende Oktober als Betaversion an den Start und verfügt über einige Besonderheiten. So befinden sich verschiedene Wallet-Anwendungen an Bord, in denen Nutzer ihre Token aufbewahren können.
LibertyOS verspricht mehr Privatsphäre und blockiert Werbeanzeigen systemweit. Auch befinden sich verschiedene Krypto-Wallets an Bord.
Außerdem legen die Entwickler Wert auf die Privatsphäre der User, indem standardmäßig Werbung in den vorhandenen Applikationen durch einen systemweiten Adblocker ausgesperrt wird. Werbetreibende sollen dafür die Möglichkeit erhalten, für die zum LibertyOS-Projekt gehörigen LIB-Tokens Anzeigen im System zu platzieren, die dann bestimmten Anforderungen genügen müssen und vorab durch das Team geprüft werden. Nutzer erhalten wiederum LIB-Tokens, wenn sie die Werbung in ihrem OS zulassen und regelmäßig mit dieser interagieren. Dies geschieht jedoch freiwillig.

Daneben versprechen die Entwickler, dass ihr System besonders performant läuft, auch auf älterer Hardware. In der Betaversion werkelt ein Kernel in der Version 5.2.14, als Desktop kommt Xfce 4 zum Einsatz, dessen Ausgestaltung stark an eine macOS-Umgebung erinnert. Auch an Bord sind Anwendungen wie Google Chrome, WPS-Office, Tor-Browser, Dropbox, Discord Canary und Gimp. Seinen derzeitigen formellen Sitz hat das internationale Projekt übrigens in Ebersberg bei München.
3.12.2019/dr

Tipps & Tools

Mehr Sicherheit ohne Skript [6.12.2019]

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Bedrohungsprotokoll entleeren [5.12.2019]

Unter Windows 10 legt der Defender einen sogenannten Schutzverlauf im System an. Bis zur Version 1809 war in den Sicherheitseinstellungen ein Button vorhanden, um den gesamten Verlauf zu löschen. In der Version 1903 ist diese Option nicht mehr enthalten. Unser Tipp zeigt Ihnen wie Sie den Schutzverlauf in ein paar Schritten manuell bereinigen können. [mehr]

Buchbesprechung

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von Alexander Steireif, Rouven Rieker, Markus Bückle

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