Meldung

Vereinfachtes Management für ESET-Produkte

IT-Security-Hersteller ESET hat sein cloudbasiertes Lizenzverwaltungssystem für Managed Service Provider aktualisiert. ESET MSP Administrator 2 wartet mit verschiedenen Neuerungen auf, die Dienstleistern die Verwaltung von Lizenzen ihrer Kunden vereinfachen und noch mehr Automatisierungsmöglichkeiten bieten sollen.
Dazu zählen beispielsweise eine überarbeitete Weboberfläche, die Erweiterung der Reportingfunktionen sowie die Intergration in die Mangementkonsole ESET Security Management Center (ESMC) [1]. Mit dem cloudbasierten Lizenzverwaltungssystem können MSP-Benutzer mehrere Mandanten anlegen und Lizenzen für einzelne Kunden in Echtzeit generieren. Die Anzahl der Seats lässt sich je nach Anwenderwunsch nach oben oder unten skalieren. Der ESET MSP Administrator unterstützt Volumenpreise und die tagesgenaue Abrechnung gebuchter Lizenzen.

Im Vergleich zur Vorgängerversion bietet ESET MSP Administrator 2 (EMA2) zusätzliche Funktionen. So lassen sich nun pro Kunde der Lizenznutzungsstatus abfragen und Berichte erstellen, aktivierte Installationen verwalten und Zugriffsrechte regeln. Hinzu kommen das Logmanagement, die Unterstützung von weiteren Browsern, eine komplett überarbeitete Benutzeroberfläche sowie eine offene API. EMA2 synchronisiert sich automatisch mit der zentralen Verwaltung ESET Security Management Center. So haben MSPs nicht nur den Überblick über bestehende Lizenzen, sondern auch über die Sicherheit ihrer Kunden und Netzwerke. Über das ESMC haben sie Zugriff auf Installer, Lizenzen, Tasks, Policies und andere Details, die sich einfach filtern und sortieren lassen.

Alternativ stehen Plug-ins für gängige Remote-Monitoring- and-Management-(RMM)-Plattformen bereit, unter anderem ConnectWise, SolarWinds, Datto und Servereye. Die Direct-Endpoint-Management-Plug-ins funktionieren ohne zusätzliche Konsole, indem sie eine direkte Kommunikation zwischen RMM-Tool und den ESET-Agenten ermöglichen. Zu den unterstützten Funktionalitäten zählen unter anderem Produktaktivierungen, Remote-Scans und Malware-Berichte.
1.07.2020/dr

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