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Superrechner auf NVIDIA-Basis

Atos bringt seinen neuen BullSequana X2415 heraus, der als erster Supercomputer in Europa mit dem "NVIDIA A100 Tensor Core" die NVIDIA-Ampere-Grafikprozessorarchitektur integriert. Das Supercomputer-Blade verspricht enorme Rechenleistung zur Steigerung der Anwendungs-Performance für HPC- und KI-Workloads.
Das Forschungszentrum Jülich will das neue Blade in sein Booster-Modul integrieren und seinen bestehenden Supercomputer "JUWELS BullSequana" erweitern. Der JUWELS-Booster soll Forschern in ganz Europa deutlich mehr Rechenressourcen zur Verfügung stellen. Zu den unterstützten Projekten zählen das Human Brain Project der Europäischen Kommission und die Jülicher Arbeitsgruppen für Klimawissenschaften und Molekulare Systeme.

Sobald das verbesserte Supercomputer-System in diesem Sommer voll einsatzbereit ist, erreiche es eine erwartete Spitzenleistung von mehr als 70 Petaflop/s. Das neue Blade verfügt über eine NVIDIA-HGX-A100-Basisplatine mit vier NVIDIA-A100-Prozessoren, die über NVIDIA- NVLink-Technologie der dritten Generation verbunden sind. Hinzu kommen zwei AMD-EPYC-CPUs und bis zu vier NVIDIA-Mellanox-InfiniBand-Ports.

Der A100-Tensor-Core- Grafikprozessor ist mit dem laut Atos [1] weltweit größten 7-Nanometer-Prozessor mit über 54 Milliarden Transistoren ausgestattet. Ebenfalls an Bord sind mindestens 16 mal DDR4-RAM mit je 32 GByte und optional eine M.2-SATASSD oder eine M.2-NVMe-SSD mit 960 GByte.
2.07.2020/dr

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