Meldung

Android-Smartphones gefährdet

Check Point hat nach eigenen Angaben mehrere Sicherheitslücken im Code von Qualcomms "Digital Signal Processor" (DSP) gefunden – einem Chip, der in fast 40 Prozent aller Smartphones weltweit verbaut ist. Sie sehen darin eine Bedrohung, die über Monate oder Jahre bestehen könnte, weil die Behebung kompliziert sei.
Das Check Point Research Team hat nach eigenen Angaben über 400 Schwachstellen in Android-Smartphones entdeckt.
Das Research Team von Check Point [1] hat laut Eigenaussage signifikante Schwachstellen in Smartphone-Prozessoren von Qualcomm gefunden. Die Chips des Herstellers finden sich unter anderem in Handys der Firmen Google, Samsung, LG, Xiaomi und OnePlus. Geräte von Apple seien nicht betroffen, da sie auf andere CPUs setzen. Die Sicherheitsfirma habe die Suchergebnisse an Qualcomm übermittelt, die wiederrum alle betroffenen Smartphone-Hersteller benachrichtigt haben sollen.

Es bestehe dennoch weiterhin Gefahr durch das DSP-Gate, solange die Anbieter keine einheitliche Lösung dieses Problems erarbeitet haben. Aus diesem Grund verzichte Check Point darauf, technische Details bekannt zu geben, um Hackern keinen Hinweis zu liefern.

Das Ausnutzen der Schwachstellen benötige lediglich der Installation einer einfachen Applikation, entweder durch falsche Links oder Social Engineering. Einmal auf dem Smartphone, sei der Angriff kaum noch zu stoppen. Die Art der Schwachstelle erlaube es Hackern, die Kontrolle über das angegriffene Smartphone vollständig zu übernehmen.
7.08.2020/jm

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