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Datenschutzkonform kommunizieren

AnkhLabs will mit "WeEncrypt Meet" ein DSGVO-konformes Videokonferenzsystem bieten. Es wird laut Hersteller ausschließlich auf Servern in Deutschland betrieben und verzichte komplett auf das Speichern von Daten. Als Teil der WeEncrypt-Suite, die bereits E-Mail-Verschlüsselung und Filesharing enthält, integriere die Neuvorstellung sich nahtlos als Add-in in Microsoft Outlook.
Mit "WeEncrypt Meet" [1] möchte AnkhLabs sein Angebot für das digitale Office weiter ausbauen. Unternehmen können laut Anbieter mit dem Videokonferenzsystem virtuelle Meetings mit bis zu 500 Teilnehmern veranstalten, wobei der Traffic unbegrenzt ist. Das Münchner Startup setzt bei WeEncrypt Meet nach eigenen Angaben auf die Open-Source-Software Jitsi. Sie laufe DSGVO-konform ausschließlich auf Servern in Deutschland und biete so einen deutlich höheren Datenschutz als andere Videolösungen.

Zudem zeichne das Videokonferenzsystem keine Daten auf: Alle Informationen wie beispielsweise Metadaten über die Nutzungsweise durch Anwender, Chat-Verläufe oder Gesprächsprotokolle werden laut Anbieter direkt nach dem Meeting vollständig gelöscht oder gar nicht erst gespeichert. Jede Organisation erhalte eine eigene Serverinstanz mit garantierten Ressourcen. Darüber seien die WeEncrypt-Meet-Rechenzentren nach ISO 27001 zertifiziert.

Das Videokonferenzsystem wird per Add-in direkt in Microsoft Outlook integriert und steht über einen extra "WeEncrypt Meet"-Button im Outlook-Kalender zur Verfügung. Mit einem Klick lässt sich eine Termineinladung erzeugen, die direkt den Link zum Meeting enthält. WeEncrypt Meet ist im Abo-Modell für knapp 30 Euro pro Monat für bis zu 20 Teilnehmer verfügbar. Für bis zu 500 Teilnehmer schlagen circa 250 Euro pro Monat zu Buche.
24.02.2021/jm

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