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Jedes fünfte Unternehmen nutzt unsichere Office-Pakete

Über 20 Prozent von kleinen und mittelständischen Unternehmen in Deutschland nutzen Microsoft-Office-Pakete, für die keine Sicherheitsupdates mehr angeboten werden. Das ist das Ergebnis der diesjährigen KMU-Studie von Intra2net. Der Groupware- und Security-Anbieter hat dafür die Daten von mehr als 1500 PC-Arbeitsplätzen in kleinen Unternehmen ausgewertet.
Die Zahlen der Intra2net-Studie von März 2021 zeigen, dass Office 2010 noch auf 17 Prozent und Office 2007 auf vier % der Arbeitsplätze im KMU-Segment zum Einsatz kommen. Für die beiden über zehn Jahre alten Office-Versionen ist das Enddatum des erweiterten Herstellersupports längst überschritten. Von Microsoft werden keine Sicherheitsupdates mehr zur Verfügung gestellt.

Kleine Unternehmen, die von den älteren Office-Versionen migrieren, wechseln laut Intra2net [1] direkt auf Office 2019. Ausgehend von 8 Prozent Marktanteil in der KMU-Studie 2020 konnte das neueste Office-Paket seinen Anteil auf 24 Prozent deutlich ausbauen. Im gleichen Zeitraum sank die Nutzung von Office 2010 von 31 Prozent auf 17 Prozent. Die meistgenutzte Version bleibt Office 2016 mit 37 Prozent Marktanteil, dieser wächst leicht um 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In 18 Prozent der Unternehmen findet noch Office 2013 Verwendung.

Die diesjährige KMU-Studie von Intra2net basiert auf einer Umfrage unter 104 deutschen Unternehmen mit 10 bis 49 Mitarbeitern und insgesamt 1587 PC-Arbeitsplätzen mit Microsoft Office. Berücksichtigt wurden dabei ausschließlich Unternehmen ohne Hosted Exchange oder Microsoft Office 365.
6.04.2021/ln

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