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TeamViewer integriert Malwarebytes-Virenschutz

TeamViewer-Kunden können ihre Rechner künftig mit Malwarebytes vor Schadsoftware schützen. Hierfür ist das Unternehmen aus Göppingen eine Partnerschaft mit dem US-amerikanischen Anbieter für Echtzeit-Cybersicherheit eingegangen. "Malwarebytes Endpoint Protection" sowie "Endpoint Detection and Response" sollen dabei in "TeamViewer Remote Management" integriert werden.
Die Malwarebytes-Integration ergänzt TeamViewers [1] Remote-Management-Plattform, mit der sich Endpunkte jeder Art zentral verwalten, überwachen, tracken, patchen und schützen lassen. Die in der Cloud verwaltbaren Malwarebytes-Produkte nutzen Machine-Learning, um Endpunkte in Echtzeit vor bereits bekannter und noch unbekannter Malware einschließlich Zero-Day-Exploits zu schützen.

Im Gegensatz zur herkömmlichen, signaturbasierten Erkennung und Eindämmung von Infektionen setzt die Anomalieerkennung von Malwarebytes [2] auf die kontinuierliche Analyse von Endpunktaktivitäten, um neue Formen von Cyber-Bedrohungen proaktiv zu erkennen und direkt abzuwehren. Angesichts der Fähigkeit von Ransomware, sich schnell in Netzwerken zu verbreiten und zu potenziell schwerwiegenden Kontroll- und Datenverlusten zu führen, sind die Funktionen von Malwarebytes, wie die sofortige Isolierung von Endpunkten und die Rollback-Funktion, ein wesentlicher Bestandteil von EDR-Komplettlösungen für jede kritische Dateninfrastruktur.

Die Produkte versprechen außerdem einen widerstandsfähigen Schutz gegen Brute-Force-Angriffe auf Remote-Desktop-Protokoll-Verbindungen sowie einen Web-Schutz, der Anwender beim Surfen im Internet vor bösartiger Software und anderen Cyber-Bedrohungen bewahrt. Bekannt ist Malwarebytes bislang vor allen Dingen als Zweitscanner, mit dem sich mögliche Malware-Infektionen auf Rechnern unabhängig vom eigentlich installierten Virenschutz aufspüren lassen. Seit einiger Zeit geht das Unternehmen jedoch zusätzlich den Weg in Richtung Erstscanner und möchte althergebrachten Antiviren-Produkten damit direkt Konkurrenz machen.
4.05.2021/dr

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