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Automatisierte Rechnerverwaltung aus der Ferne

RPort.io hat ein neues Major Release seiner Fernverwaltungssoftware für heterogene Umgebungen veröffentlicht. Das Update umfasst eine Reihe von Optimierungen der Benutzeroberfläche sowie neue Automatisierungsfunktionen für die Ausführung von Befehlen und Skripten.
RPort von CloudRadar [1] ist eine Software zum Remote-Management von Servern und Desktop-Systemen, auch wenn diese hinter einer Firewall, NAT-Routern oder strikten Paketfiltern stehen. Das Werkzeug ist nach dem Client-Server-Prinzip aufgebaut und die Clients verbinden sich zum Server, der Management-Komponente, im Stil eines Reverse-Tunnels. Anders als mit purem SSH ist RPort für heterogene Umgebungen ausgelegt (Windows, Linux, macOS).

Eine erweiterte Inventaransicht bietet Nutzern nun die Möglichkeit, die verwalteten Systeme in einer Tabellenansicht anzuzeigen, zu sortieren und zu filtern. Erweiterte Filter für die parallele Skript- und Befehlsausführung ermöglichen es, Zielsysteme präziese zu addressieren. Ein neues Dark Theme trägt außerdem den laut Anbieter häufigen Nutzerwünschen nach dieser Option Rechnung.

Ein Schritt in Richtung Automatisierung ist derweil die Einführung einer Skripting-Engine, die zwar noch experimentell, aber prinzipiell einsatzbereit ist: Bei Tacoscript handelt es sich um eine deklarative Skriptsprache, die eine schnelle und einfache Ausführung von allgemeinen Wartungsaufgaben ermöglichen soll. Sie ist angelehnt an Saltstack und Ansible, benötigt aber keine Python-Installation auf den Client-Rechnern.

Der verschlüsselte Tresor von RPort.io kann zudem nun auch Markdown-Dokumente verwalten. Benutzer können längere Dokumentationen für ihre verwalteten Systeme schreiben und diese im Tresor speichern. Typische Anwendungsfälle sind der Wissensaustausch mit Teamkollegen oder ein Logbuch für manuell an Systemen durchgeführte Arbeiten. Als Absicherung für den Fall, dass der RPort-Hauptserver nicht erreichbar ist, wird nicht zuletzt nun automatisch eine Liste von Fallback-Servern zurückgegriffen als erster Schritt zu einem Hochverfügbarkeits-Setup.
14.10.2021/dr

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