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Monitoring medizinischer Geräte mit PRTG

Administrator in einer Klinik haben das Problem, dass viele Spezialgeräte wie Röntgen, Computertomographie oder Sonographie sich mit den üblichen IT-Monitoring-Lösungen nicht überwachen lassen. Sie unterstützen weder SNMP noch Ping, sondern sind nur über DICOM- oder HL7-basierte Protokolle ansprechbar. Für den PRTG Network Monitor gibt es jedoch die Möglichkeit, diese Geräte trotzdem in das IT-Monitoring einzubeziehen.
Auch HL7-basierte Protokolle für medizinische Geräte lassen sich mit den entsprechenden PRTG-Sensoren überwachen.
Für den PRTG Network Monitor bietet Paessler in seiner Knowledge-Base eine Reihe von Spezialsensoren zum Monitoring medizinischer Geräten als Skripte zum Download an:

  • C-ECHO-Sensor: Überwacht analog zu einem Ping-Sensor die Verfügbarkeit von DICOM-fähigen Systemen und Geräten.
  • Syntax-Sensor: Prüft, ob ein DICOM-fähiges Gerät "Presentation-Syntax"-Anfragen erfüllen kann.
  • C-FIND-Sensor: Der Sensor schickt eine C-FIND-Anfrage an ein DICOM-fähiges Gerät und überprüft Antwortzeiten und Anzahl gefundener Einträge auf unterschiedlichen Ebenen (PT, SU, SE).
  • C-STORE-Sensor: Überprüft die CSTORE-Funktion eines DICOM-fähigen Geräts.
  • C-MOVE-Sensor: Überwacht die CMOVE-Funktion (inklusive der anschließenden C-STORE-Aktion).
  • MWL-Sensor: Der Sensor überprüft, ob die Übernahme einzelner Arbeitsaufträge mit dem DICOM-"Modality Worklist"-Dienst möglich ist.
  • HL7Response-Sensor: Überwacht analog zu einem Ping-Sensor die Verfügbarkeit von HL7-basierten Systemen.
Die Sensoren/Skripte lassen sich mit der kostenlosen PRTG 100-Lizenz ebenso wie mit jeder kommerziellen Lizenz von PRTG betreiben. Weitere Details zu den Sensoren, die Skripte als ZIP-Datei und eine genaue Anleitung zum Einsatz finden Sie in der Paessler Knowledge Base [1].
2.04.2017/ln

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