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Fortigate-Firewalls mit PRTG überwachen

In vielen Unternehmen kommt PRTG von Paessler zum Einsatz, um die Infrastruktur zu überwachen. Nicht immer liefern die Standard-Sensoren jedoch alle gewünschten Informationen. So existieren etwa zu Firewalls von Fortigate keine näheren Statusinformationen. Es gibt jedoch trotzdem eine Möglichkeit, mit PRTG ohne großen Aufwand an detailliertere Daten zu kommen.
Über ein spezielles Device-Template für PRTG lesen Sie über diverse Sensoren zahlreiche Werte aus Fortigate-Firewalls aus.
In der Paessler Knowledge-Base findet sich ein Device-Template [1], das Fortigate-Firewalls über die PRTG-Autodiscovery automatisch erkennt und eine Reihe Sensoren einrichtet, die Ihnen tiefere Einblicke ermöglichen. Je nach Gerät liefert das Template Sensoren zu Systemstatistiken (CPU-Nutzung, Session Count, Speichernutzung), für detaillierte CPU-Werte (Nutzung pro CPU, CPU-Nutzung pro User), für Informationen zu Hardware, Nutzern und VPN-Tunneln (Status und Traffic). Dabei richtet das Device-Template die verfügbaren und passenden Sensoren ein und definiert Standard-Grenzwerte für Benachrichtigungen, wo immer das möglich und sinnvoll ist. Über die Channel-Einstellungen der Sensoren und die mitgelieferten Lookups können Sie dann noch individuelles Feintuning betreiben.

So implementieren Sie das Device-Template: Laden Sie es zunächst herunter und extrahieren Sie die ZIP-Datei in Ihr PRTG-Programmverzeichnis. Booten Sie dann den PRTG-Server. Erstellen Sie anhand der IP-Adresse oder des Domain-Namens (FQDN) ein neues Gerät. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das neue Gerät, wählen Sie "Auto-Discovery mit Template" und dann das Template "Custom Fortigate Health v0.x". Damit lösen Sie das automatische Einrichten Ihres Fortigate-Gerätes aus. Nach wenigen Sekunden sollte Ihr Gerät eingerichtet ein und Sie können (bei Bedarf) die Grenzwerte und Lookups anpassen. Die komplette Anleitung finden Sie auch in der Paessler Knowledge-Base [2].
8.10.2017/ln/Paessler

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