Meldung

"NET USE"-Befehl unter Windows

Was unter Linux der mount-Befehl macht, geht unter Windows mit „net use“. Wenn Sie Laufwerke dynamisch einbinden wollen, ist dieser Befehl sehr nützlich. Hier gibt es ein paar Anwendungsmöglichkeiten.
Einer Netzwerkfreigabe den nächsten freien Laufwerksbuchstaben zuweisen:

net use * \\server\freigabe

Der Netzwerkfreigabe Laufwerk X zuweisen, dabei Benutzername und Passwort angeben. Der Parameter /persistent:yes|no gibt an, ob die Verbindung beim nächsten Anmelden wieder hergestellt werden soll.:

net use /persistent:no X: \\server\freigabe passwort /user:Domäne\Benutzername

Zum Löschen einer Verbindung:

net use X: /delete


Und auch Drucker können so eingebunden werden:

net use LPT1 file://192.168.1.252/LaserPrinter


Allerdings fügt dies den Drucker nicht zur Druckerliste in der Systemsteuerung hinzu. Auch werden keine Treiber installiert. Eleganter lässt sich das mit der PrintUI.dll lösen:

rundll32 printui.dll,PrintUIEntry /ia /K /c\\MyComputer /m "AGFA-AccuSet v52.3" /h "WindowsNT x86" /v 3

installiert zum Beispiel einen Druckertreiber aus einer INF-Datei auf MyComputer. Ein Aufruf von

rundll32.exe printui.dll,PrintUIEntry /?

gibt alle verfügbaren Optionen aus.
1.01.2014/mh

Tipps & Tools

Jetzt buchen: "Office 365 bereitstellen und absichern" [12.04.2021]

Die Clouddienste von Office 365 vereinfachen die Bereitstellung der Office-Applikationen für die Anwender und können Lizenzgebühren sparen. Doch auf den Admin kommen ganz neue Aufgaben zu, die unser dreitägiges Intensiv-Seminar "Office 365 bereitstellen und absichern" praxisnah adressiert. So widmen wir uns neben der Auswahl der geeigneten Lizenzform der Vorbereitung der Infrastruktur und zeigen die Verwaltung und Absicherung von Exchange und SharePoint Online sowie MS Teams. Die Veranstaltung findet Mitte Juli sowohl vor Ort als auch online statt. [mehr]

PowerShell-Skripte auf Fehler überprüfen [11.04.2021]

Viele Administratoren sind in Sachen Automatisierung per PowerShell-Skript eher zurückhaltend. Die Gründe hierfür sind vielfältig, einer der gewichtigsten dürfte jedoch das Fehler- und Schadenspotenzial eines selbstgeschriebenen Skripts sein. Das Open-Source-Tool Pester steht seit vielen Jahren bereit, um Admins diese Bedenken zu nehmen, indem es durch die Erstellung von Skripten leitet und dieses auf mögliche Fehler testet. [mehr]

Buchbesprechung

Computernetze und Internet of Things

von Patrick-Benjamin Bök, Andreas Noack, Marcel Müller

Anzeigen