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Edge Computing konkret: Die optimale IT für Filialen

In vielen Organisationen ist die örtliche Zweigstelle der wichtigste Ort für die Interaktion mit dem Kunden. Unternehmen mit vielen Zweigstellen stehen aber vor einer großen Herausforderung: Sie müssen die Standorte mit IT und Netzwerkzugang ausstatten, ohne dass IT-Experten vor Ort sind. Zudem entstehen hier wertvolle Daten für das Kundenmanagement, die in der Zentrale ausgewertet werden. Der Beitrag skizziert, wie die optimale Anbindung gelingen kann.
Mit der zunehmenden Bedeutung von Edge Computing gilt es, auch mit am Netzwerkrand entstandenen Daten besser umzugehen.
Standorte verfügen in der Regel weder über IT-Experten noch über die technischen Ressourcen der Zentrale. Um die Lücke zwischen den Orten der Entstehung und Verarbeitung der Daten zu schließen, setzen Unternehmen bislang häufig auf die Hybrid Cloud, mit einer teilweisen Datenbearbeitung in Cloud-basierten und On-Premises-Anwendungen. Durch die Cloud entstehen aber neue Herausforderungen in Sachen Performance und Reaktionsgeschwindigkeit.

Daher benötigen Filialen Anwendungen mit lokalen Verarbeitungsmöglichkeiten, um sofort und in Echtzeit auf Kundenwünsche zu reagieren. Wenn aber jede Zweigstelle ihre IT separat und persönlich konfigurieren und einsetzen muss, steigen die Kosten aber ins Unermessliche. Folglich gilt es, für das Edge Computing eine Balance zwischen Kosten, Bearbeitungszeit, Service-Installation und Kundenzufriedenheit finden.
21.05.2020/ln/Wolfgang Huber, Regional Director Central Europe bei Cohesity

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