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Neue PRTG-Features frühzeitig testen

Manche Unternehmen überwachen ihre komplette IT-Umgebung mit PRTG Network Monitor. Neben einem Produktivsystem, in dem sie nur sorgfältig geprüfte Sensoren und Skripte einsetzen, betreiben sie eine weitere Installation in einer Testumgebung. Unser Tipp zeigt, wie Sie ganz neue Features von PRTG zu einem möglichst frühen Zeitpunkt testen können. Somit verkürzen Sie Implementierungszyklen und stellen trotzdem sicher, dass Sie in Ihrem Produktivsystem ausschließlich mit Konfigurationen arbeiten, die ausführlich getestet sind.
Unter "Experimentelle Funktionen" im PRTG-Webinterface ist der Zugriff auf Beta-Sensoren möglich.
Grundsätzlich bietet PRTG Network Monitor drei verschiedene Updatekanäle an. Im Stable-Kanal finden Sie die offiziellen Produktreleases. Diesen wählen Sie für Ihre produktive Umgebung. Zusätzlich gibt es den Preview-Kanal. Die Versionen hier sind bereits gründlich getestet, können aber noch Einschränkungen in bestimmten Überwachungskonfigurationen enthalten. Dieser Kanal wäre für Ihre Testumgebung geeignet, einen Einsatz in Produktivumgebungen empfiehlt der Hersteller nicht. Zusätzlich gibt es noch einen nahezu täglich aktualisierten Canary-Kanal mit der neuesten Codebasis, teilweise noch nicht beziehungsweise nicht ausführlich getestet.

Unabhängig vom gewählten Updatekanal bietet PRTG aber die Möglichkeit, sogenannte "Experimentelle Funktionen" im Menü freizuschalten. Deren Aktivierung ermöglicht den Zugriff auf Sensoren, die sich noch im Beta-Status befinden. Um die experimentellen Funktionen zu aktivieren, öffnen Sie die PRTG-Weboberfläche und navigieren zu "Konfiguration / Systemverwaltung / Monitoring". Gehen Sie zum Abschnitt "Experimentelle Funktionen" und aktivieren Sie "Beta-Sensoren". Wenn Sie danach den Dialog "Sensor hinzufügen" öffnen und anschließend nach "Beta" suchen, können Sie zusätzlich zu den bestehenden Sensortypen auch alle verfügbaren Beta-Sensoren sehen.

Was es mit Sensortypen im Beta-Status auf sich hat und welche Möglichkeiten sich mit den experimentellen Funktionen sonst noch bieten, können Sie im Paessler-Blog [1] genau nachlesen.
2.05.2021/Paessler/ln

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