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Sycamore zieht ins Deutsche Museum

Google hat einen besonderen Quantenprozessor an das Deutsche Museum übergeben. Der mit Sycamore bestückte Quantencomputer war jener, der laut US-Konzern 2019 in dessen Laboren Rechenoperationen in einem überschaubaren Zeitrahmen absolvierte, für die ein damaliger Supercomputer mehrere tausend Jahre gebraucht hätte.
Am 28. Juli wurde Sycamore feierlich an das Deutsche Museum übergeben (Foto: Deutsches Museum/Hubert Czech)
Sie versprechen Hilfe bei hochkomplexen Aufgaben, die mit konventionellen Computern nicht zu lösen sind: Quantencomputer. Nun ist ein Quantenprozessor eines berühmten Vertreters dieser Gattung an das Deutsche Museum [1] übergeben worden. Denn mit diesem Prozessor namens Sycamore gelang 2019 in den Laboren von Google in den USA ein Meilenstein. Dabei hatte, wie die Experten des Suchmaschinen-Giganten betonen, der Quantencomputer 200 Sekunden für eine Operation gebraucht, für die ein herkömmlicher Supercomputer 10.000 Jahre gebraucht hätte.

Während Sycamore bis Ende des Jahres in der Abteilung "Museumsgeschichte" residiert, soll er danach in die neue Ausstellung Elektronik im modernisierten Teil des Museums umziehen. Wie Spender Google betont, teilt der Quantenprozessor aktuell denselben Ausstellungsraum mit einigen der wichtigsten technologischen Errungenschaften: zum Beispiel mit dem rundesten Objekt der Welt – eine Siliziumkugel, die das Kilogramm neu definiert. Oder dem Z3, einem der ersten Computer, und dem Wright Flyer, der als erstes Serienmotorflugzeug gilt.

Im Betrieb können Besucher des Deutsches Museums Sycamore allerdings nicht bestaunen. Denn zum einen liegt die Betriebstemperatur des 2 mal 2,5 Zentimeter großen und inklusive Trägerrahmens 58 Gramm schweren Prozessors bei unter -273 Grad, also nahe des absoluten Nullpunkts. Und absolut dunkel muss es auch sein, damit Sycamore rechnen kann.
6.08.2021/mh

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