Meldung

Im Test: tripunkt Pathfinder Suite 3.5

Die Dokumentation der IT-Infrastruktur ist eine oft ungeliebte und eher lästige Angelegenheit. Mit zunehmender Größe und Komplexität einer Umgebung wird diese aber zunehmend unverzichtbar. Leichter gelingt das mit einer darauf zugeschnittenen Software wie Pathfinder, die mit mehr Produktivität und Zeitersparnis im IT-Alltag wirbt.
Bei der Zuordnung von Festplatten oder SSDs zu einem Server schlägt Pathfinder Modelle mehrerer Hersteller vor.
Pathfinder übernimmt die Dokumentation des Rechenzentrums und der sonstigen IT-Infrastruktur. Dabei unterstützt das Tool vor allem beim Kabelmanagement, indem es die strukturierte Verkabelung für Netzwerk, Stromversorgung, Telefonie, Audio/ Video und Brandmelde- sowie Anlagensteuerung übersichtlich abbildet. Im Test [1] gut gefallen hat uns die Möglichkeit zum parallelen und seriellen Patchen, um viele parallele Verbindungen oder auch eine längere, aus mehreren Abschnitten bestehende mit wenigen Befehlen erfassen zu können.

Eine vom Hersteller laufend gepflegte Gerätebibliothek mit über 15.000 Einträgen liefert die Vorlagen für die zu dokumentierenden Geräte inklusive der wiederum darin eingebauten Komponenten, um so ein exaktes Abbild mit allen benötigten Anschlüssen zu erhalten. Vermisst haben wir hier nur die Möglichkeit, Geräte inklusive enthaltener Komponenten für eine mehrfache Verwendung als Templates zu speichern. Hier muss der Administrator sich damit behelfen, dass er ein Gerät mit seinen Komponenten bestückt dokumentiert und dann entsprechend mehrfach kopiert. Gut gefallen hat uns die Visualisierung, die es erlaubt, auch große auf mehrere Standorte und Gebäude verteilte Installationen übersichtlich abzubilden.
13.01.2022/jp/ln/Jürgen Heyer

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