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Studie: Umstieg von Laser- auf Tintenstrahldruck kann massiv CO2 einsparen

Ein vollständiger Umstieg von Laser- auf Tintenstrahldruck kann bis 2025 die beim Druck entstehenden energiebedingten Emissionen um mehr als die Hälfte (52,6 Prozent) des aktuellen Niveaus senken – so das Ergebnis einer an der Cambridge University durchgeführten Studie im Auftrag des Herstellers Epson.
Um den Klimawandel zu mildern, rät Epson zum Umstieg von Laser auf Tintenstrahl.
Laut Epson bescheinigt eine vom Druckerhersteller beauftragte und von der University of Cambridge durchgeführte Studie dem Umstieg von Laser- auf Tintenstrahldruck ein großes Umweltschutzpotential. So würde dieser Schritt etwa 1,3 Millionen Tonnen Kohlendioxid pro Jahr einsparen. Dieser Rückgang entspreche den Emissionen von mehr als 280.000 Autos in einem Jahr. Als weiteres Ergebnis will die Untersuchung herausgefunden haben, dass die Tintenstrahltechnologie je nach Druckertyp und Nutzungsmustern bis zu 90 Prozent energieeffizienter sein kann als Lasertechnologie.

Insgesamt verdeutlichen die Untersuchungen den Einfluss der bewussten Auswahl von Technologie auf die Umweltbilanz und ihren wichtigen Beitrag zum Netto-Null-Szenario der Internationalen Energieagentur (IEA). Diese stellte 2021 das "Netto-Null bis 2050"-Programm (Net Zero by 2050) vor. Es enthält eine Roadmap mit mehr als 400 Meilensteinen, mit denen sich bis zum Jahr 2050 Netto-Null-Emissionen unsetzen lassen. Nach dem Verständnis der IEA ist dies Voraussetzung zum Erreichen der Klimaziele, speziell des 1,5-Grad-Ziels.

Weiter untersuchte die Studie auch, wie stark der weltweite Energieverbrauch sämtlicher Elektrogeräte sinken müsste, um den Kurs hin zu einem Netto-Null-Szenario zu halten. Das Ergebnis: Nötig ist eine durchschnittliche Senkung der Verbrauchswerte aus dem Jahr 2020 um circa 25 Prozent bis 2030 und circa 40 Prozent bis 2050.
28.06.2022/mh

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