Im Test: Kerio Connect 7.4

Lesezeit
1 Minute
Bis jetzt gelesen

Im Test: Kerio Connect 7.4

27.08.2012 - 00:00
Veröffentlicht in:
Viele Exchange-Alternativen scheitern an der Integration ins Netzwerk, der Flexibilität bei den mobilen Lösungen oder der Akzeptanz eines neuen Clients bei den Mitarbeitern. Die aus der Mac-Welt stammende Groupware-Lösung Connect vom Hersteller Kerio will diese Hürden aus dem Weg räumen und unterstützt in der Version 7.4 neben einer ganzen Reihe von PIM-Clients auch die Verwaltung mobiler Endgeräte wie Smartphones und Tablets. Unser Praxistest nimmt insbesondere die Features im Bereich "Bring Your Own Device" und Client-Anbindung unter die Lupe.
Den Ursprung hat Kerio Connect in der Welt von Apple. Dort ist die Software schon lange eine feste Größe bei den Groupware-Anwendungen. Die Portierung nach Windows und Linux macht Kerio Connect auch für Nicht-Macintosh-lastige Unternehmen interessant. Durch die Preisstruktur zielt der Hersteller eindeutig auf kleine und mittelständige Unternehmen, weshalb wir die Lösung auf einem Server unter Ubuntu Linux 11.04 installierten und testeten. Wahlweise lässt sich Kerio Connect auch auf einem Windows-Server oder unter Mac OS X betreiben.


Uns stand für den Test eine Lizenz inklusive Sophos Antivirus für 25 Benutzer zur Verfügung. Die Installation ist für ein solches Produkt untypisch einfach und schnell erledigt: Nach dem Download der Software starteten wir mit apt-get -i die Installation und beantworteten die nachfolgenden Fragen zur Konfiguration. Keine fünf Minuten später war Kerio Connect betriebsbereit. Ähnlich fix und einfach erfolgt die Installation unter Windows – ein Doppelklick auf die Setup-Datei, ein paar Angaben eingetragen und die Software läuft.

Fazit
In der Version 7.4 drehen sich die Neuerungen fast ausschließlich um das Thema BYOD. Ebenfalls neu ist die optimierte webbasierte Administration des Messaging-Servers über iPads. Dazu unterstützt die Software jetzt auch Multitouch-Gesten, Scrolling mit mehreren Fingern sowie das Tippen mit zwei Fingern, um kontextbezogene Menüs zu öffnen. Damit sollte klar sein, in welche Richtung Kerio mit der mittlerweile erwachsen gewordenen Groupware-Lösung hinsteuert. Die leistungsfähige Anti-Spam-Engine, das optionale Sophos Antivirus, das automatische Backup und die einfach zu bedienende Benutzeroberfläche runden das überzeugende Softwarepaket ab. Auch wer Kerio Connect “nur” als reinen Messaging-Server betreibt, ohne besonderes Augenmerk auf die umfangreiche mobile Konnektierung, wird eine teilweise besser zu administrierende und im Funktionsumfang gleichwertige Lösung zu Microsofts Exchange vorfinden – zumindest für kleine und mittlere Umgebungen.

Den kompletten Test finden Sie in Ausgabe 09/2012 ab Seite 14.




Sandro Lucifora/jp/ln