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Im Test: Symantec Backup Exec 2012 Small Business Edition
Gerade für kleine Unternehmen schnüren viele Software-Anbieter attraktive Einstiegspakete ihrer Business-Produkte. So auch Symantec mit der Small Business Edition von Backup Exec. Ein günstiger Preis für bis zu drei Server-Lizenzen und ein Leistungsumfang, der die am häufigsten nachgefragten Funktionen enthält, sorgen für Attraktivität. IT-Administrator wollte genauer wissen, ob diese Version wirklich alles Nötige mitbringt, um in einer kleinen Umgebung eine effiziente Datensicherung aufbauen zu können.
Backup Exec gehört unbestritten zu den Urgesteinen der Datensicherungsprodukte und kam vor einigen Jahren mit der Übernahme von Veritas zu Symantec. Mit Backup Exec 2012 hat Symantec die verschiedenen Editionen neu geordnet. Im Fokus unseres Tests steht die Backup Exec 2012 Small Business Edition (BE SBE), die zur Sicherung von bis zu drei Servern gedacht ist und eine umfangreiche, aber doch übersichtliche Auswahl an Funktionen enthält, die speziell auf die Erfordernisse kleinerer Unternehmen ausgerichtet sind. Die Lösung unterstützt jede Windows Server- oder Windows Small Business Server-Umgebung und bietet eine komplette Datensicherung mit nur einer Lizenz für Microsoft Exchange-, Active Directory-, SQL Server-, SharePoint- und Hyper- V-Anwendungen. Die Sicherungssoftware sichert dabei bis zu drei Server – weitere werden über optionale Agenten angebunden, die es für Windows, Linux sowie Macintosh gibt. Es kann sich wahlweise um physische oder virtuelle Maschinen handeln, sodass hier nicht unterschieden werden muss.
Sofern die Anforderungen in einem Unternehmen wachsen und eine Datensicherung für mehr als drei Systeme, eine standortübergreifende Replikation oder eine zentrale Verwaltung für mehrere Speichermedienserver benötigt wird, ist es möglich, BE SBE auf die Vollversion von Backup Exec zu erweitern. Backup Exec wiederum gibt es als traditionelle Lizenz anhand der Anzahl der Server oder als Capacity Edition lizenziert aufgrund der gesicherten Datenmenge. Darüber hinaus fokussiert die so genannte V-Ray-Edition auf den Schutz virtueller Umgebungen mit einer Lizenzierung auf Hostbasis. Für kleinere Unternehmen mit ebenfalls bis zu drei Servern, die über keine geeignete Infrastruktur und kein administratives Knowhow verfügen, gibt es Backup Exec.cloud, bei der die Daten ins Rechenzentrum von Symantec gesichert werden. Die Cloud-Variante bietet sich auch für mobile Benutzer und kleine Außenstellen eines Unternehmens an. Schließlich hat Symantec noch eine Hardware-Appliance im Portfolio, genannt Backup Exec 3600.
Fazit
Backup Exec überzeugt schon seit Jahren als funktional ausgereiftes und zugleich übersichtliches Produkt, das durch eine kontinuierliche Entwicklung dem aktuellen Stand der Technik entspricht. Das Tool ist flexibel konfigurierbar, komfortabel bedienbar und durch diverse Optionen in weiten Bereichen skalierbar. Die hier betrachtete Small Business Edition eignet sich sehr gut zum Einstieg in Umgebungen, in denen bis zu drei Server zu sichern sind. Das Produkt ist schnell installiert und kommt mit vergleichsweise geringen Hardwareressourcen aus. Im Gegensatz zu diversen anderen aktuellen Backupprodukten bedient das Programm physische und virtuelle Server gleichermaßen.
Gut gefallen hat uns, dass Symantec den Funktionsumfang gut auf die typischen Bedürfnisse in kleineren Umgebungen abgestimmt hat, sodass nicht die Gefahr besteht, dass sich ein Administrator auf Features konzentriert, die hier nur wenig oder gar keinen Sinn machen. So beinhaltet die Lizenz auch die Sicherung von Microsoft Exchange, Active Directory, SQL Server und SharePoint. Nachdem es sich um physische und virtuelle Server handeln kann, eignet sich die Small Business Edition auch für Hyper-V-Umgebungen sowie für VMware-Systeme. Darüber hinaus ist die Sicherung nicht auf Windows-Systeme beschränkt, sondern es sind auch Agenten für Linux und Macintosh verfügbar.
BE SBE sichert wahlweise auf platten- und bandbasierte Speicherumgebungen, sodass sich problemlos unterschiedliche Sicherungskonzepte abbilden lassen. Die integrierte Simplified Disaster Recovery-Funktion ermöglicht einen einfachen Bare Metal Restore mit Hilfe einer bootfähigen DVD. Eine schnelle Bereitstellung eines Ersatzsystems gewährleistet zudem die Konvertierungsfunktion, mit der sich ein physischer Server im Rahmen einer Sicherung zusätzlich in eine virtuelle Maschine konvertieren lässt.
Den kompletten Test finden Sie in Ausgabe 04/2013 ab Seite 14.
Jürgen Heyer/ln
Sofern die Anforderungen in einem Unternehmen wachsen und eine Datensicherung für mehr als drei Systeme, eine standortübergreifende Replikation oder eine zentrale Verwaltung für mehrere Speichermedienserver benötigt wird, ist es möglich, BE SBE auf die Vollversion von Backup Exec zu erweitern. Backup Exec wiederum gibt es als traditionelle Lizenz anhand der Anzahl der Server oder als Capacity Edition lizenziert aufgrund der gesicherten Datenmenge. Darüber hinaus fokussiert die so genannte V-Ray-Edition auf den Schutz virtueller Umgebungen mit einer Lizenzierung auf Hostbasis. Für kleinere Unternehmen mit ebenfalls bis zu drei Servern, die über keine geeignete Infrastruktur und kein administratives Knowhow verfügen, gibt es Backup Exec.cloud, bei der die Daten ins Rechenzentrum von Symantec gesichert werden. Die Cloud-Variante bietet sich auch für mobile Benutzer und kleine Außenstellen eines Unternehmens an. Schließlich hat Symantec noch eine Hardware-Appliance im Portfolio, genannt Backup Exec 3600.
Backup Exec überzeugt schon seit Jahren als funktional ausgereiftes und zugleich übersichtliches Produkt, das durch eine kontinuierliche Entwicklung dem aktuellen Stand der Technik entspricht. Das Tool ist flexibel konfigurierbar, komfortabel bedienbar und durch diverse Optionen in weiten Bereichen skalierbar. Die hier betrachtete Small Business Edition eignet sich sehr gut zum Einstieg in Umgebungen, in denen bis zu drei Server zu sichern sind. Das Produkt ist schnell installiert und kommt mit vergleichsweise geringen Hardwareressourcen aus. Im Gegensatz zu diversen anderen aktuellen Backupprodukten bedient das Programm physische und virtuelle Server gleichermaßen.
Gut gefallen hat uns, dass Symantec den Funktionsumfang gut auf die typischen Bedürfnisse in kleineren Umgebungen abgestimmt hat, sodass nicht die Gefahr besteht, dass sich ein Administrator auf Features konzentriert, die hier nur wenig oder gar keinen Sinn machen. So beinhaltet die Lizenz auch die Sicherung von Microsoft Exchange, Active Directory, SQL Server und SharePoint. Nachdem es sich um physische und virtuelle Server handeln kann, eignet sich die Small Business Edition auch für Hyper-V-Umgebungen sowie für VMware-Systeme. Darüber hinaus ist die Sicherung nicht auf Windows-Systeme beschränkt, sondern es sind auch Agenten für Linux und Macintosh verfügbar.
BE SBE sichert wahlweise auf platten- und bandbasierte Speicherumgebungen, sodass sich problemlos unterschiedliche Sicherungskonzepte abbilden lassen. Die integrierte Simplified Disaster Recovery-Funktion ermöglicht einen einfachen Bare Metal Restore mit Hilfe einer bootfähigen DVD. Eine schnelle Bereitstellung eines Ersatzsystems gewährleistet zudem die Konvertierungsfunktion, mit der sich ein physischer Server im Rahmen einer Sicherung zusätzlich in eine virtuelle Maschine konvertieren lässt.
Den kompletten Test finden Sie in Ausgabe 04/2013 ab Seite 14.
Jürgen Heyer/ln