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DISM unter Windows 8.1 und Server 2012
Bereits in Windows Server 2008 R2 und Windows 7 hatte Microsoft mit DISM zahlreiche Möglichkeiten geschaffen, das Betriebssystem an die eigenen Bedürfnisse anzupassen und Installationsmedien zu ändern. Mit Windows 8.1 und Windows Server 2012 erweitert Microsoft diese Fähigkeiten. Administratoren sollten sich darüber im Klaren sein, was sich mit DISM nun alles machen lässt und wie die wichtigsten Befehle aussehen. Wir geben einen schnellen Überblick.
DISM ist Bestandteil des kostenlosen Windows Assessment and Deployment Kit (ADK). Das ADK [1] unterstützt die Bereitstellung von Windows Server 2012, Windows Server 2008/2008 R2 und Windows 7. Um ein Image zu erstellen, verwenden Sie zum Beispiel den folgenden Befehl:
ln
dism /Capture-Image /CaptureDir:D:\ /ImageFile: E:\ThinImage.wim /Name:"Contoso"Um später ein Image auf einem Computer bereitzustellen, geben Sie die folgende Anweisung ein:
dism /Apply-Image /ImageFile:{Datei}
/Index:1 /ApplyDir:{Laufwerk}:\
Eine interessante Neuigkeit in Windows 8 und Windows Server 2012 ist die Möglichkeit, mit DISM auch virtuelle Festplatten (VHD und VHDX) zu mounten. Die Syntax dazu lautet:dism /Mount-Image /ImageFile:"C:\win.vhd" /Index:1 /MountDir:2C:\temp\MountEbenfalls neu ist die Option "/ListImage". Diese zeigt den Inhalt eines Image an, also die enthaltenen Dateien und Ordner. Der Befehl
dism /Image:Name /Get-Packageszeigt die installierten Pakete an, und mit
dism /Image:Name /Remove-Package /PackageName: {Paket}
entfernen Sie Pakete.ln