Cyber-Sicherheit: Post vom Verfassungsschutz

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Cyber-Sicherheit: Post vom Verfassungsschutz

23.12.2015 - 10:19
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Um auf aktuelle Cyberbedrohungen hinzuweisen und potenziell betroffene Wirtschaftsunternehmen in Deutschland zeitnah hierüber zu informieren und vor aktuellen Angriffskampagnen zu warnen, hat das BfV mit dem sogenannten Cyber-Brief ein neues Berichtsformat geschaffen.
Im November 2015 wurde der erste "Cyber-Brief" durch das BfV [1] an deutsche Wirtschaftsunternehmen und -verbände verschickt. Darin berichtete das BfV über eine aktuelle Angriffskampagne gegen Wirtschaftsunternehmen, von der bereits mehrere Unternehmen betroffen sind. Die Angreifergruppierung ist seit spätestens Juni 2015 aktiv und greift weltweit Wirtschaftskonzerne an. Dabei verwendet sie ein hochprofessionelles Schadprogramm, das von kommerziellen Antivirenprogrammen oft nicht erkannt wird.

Um vor weiteren Angriffen und den möglichen Folgen dieser Angriffskampagne zu warnen, enthielt der Cyber-Brief 01/2015 sowohl eine detaillierte Darstellung des Angriffs als auch konkrete Handlungsempfehlungen, mithilfe derer ein Unternehmen feststellen kann, ob es ebenfalls von dieser Kampagne betroffen ist oder bedroht sein könnte. Darüber hinaus wurden in dem Cyber-Brief die technischen Parameter der Angriffsmail veröffentlicht.

Das BfV als nationale Spionageabwehrbehörde plant, zukünftig regelmäßig Warnmeldungen in Bezug auf Cyberangriffe in dieser Form zu veröffentlichen. Perspektivisch sollen diese auch auf der im Aufbau befindlichen Internetplattform www.wirtschaftsschutz.info eingestellt werden, auf die unter anderem verschiedene deutsche Wirtschaftsverbände Zugriff erhalten sollen.

dr

[1] www.verfassungsschutz.de

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