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Seite 2 - Wegbereiter Identitätsmanagement
Die Komponenten einer sicheren Zugriffsverwaltung
SSO verwaltet Zugriffe über ein Protokoll, das den digitalen Identitäten der Anwender Zugriff auf die Ressourcen bietet, die ihnen von der IT-Administration zugewiesen wurden. Diese Zugriffsrechte lassen sich in Echtzeit erteilen und widerrufen. Damit bestimmen IT-Administratoren granular, wer wann und von wo aus auf welche Anwendungen, Systeme oder Informationen zugreifen darf – etwa nur werktags von 9 bis 18 Uhr und allein über den Internetzugang der eigenen Wohnung. Zugriffe außerhalb der Geschäftszeiten oder voraussichtlich nicht autorisierte Einwahlen aus einem Land, in dem das Unternehmen keine Niederlassung unterhält, werden blockiert.
Eine Multi-Faktor-Authentifizierung erhöht die Möglichkeiten, die tatsächliche Identität des Benutzers zu überprüfen. Die erweiterte Verifizierung basiert zum Beispiel auf dem Senden oder Generieren eines zusätzlichen Authentifizierungscodes, oder sie verwendet Fingerabdrücke beziehungsweise andere biometrische Optionen. Auch Identifizierungsparameter wie Zeit und Ort der Anmeldung lassen sich über das persönliche Smartphone anzeigen. Damit ist eine zusätzliche sekundäre Out-of-Band-Authentifizierung gewährleistet.
Identitätsmanagement für umfassende Sicherheit
Ein robustes IAM-Werkzeug unterstützt die IT-Abteilung dabei, Zugriffsberechtigungen zu kombinieren, zu kontrollieren und zu vereinfachen. Dabei spielt es keine Rolle, ob sich die kritischen Anwendungen und Daten on-premises, in entfernten Rechenzentren oder in der Cloud befinden. Das Provisioning und De-Provisioning kann vollständig automatisiert erfolgen. Das IT-Team kontrolliert nicht nur die Zugriffsrechte der Mitarbeiter, sondern auch die von Lieferanten und Auftragnehmern. Strenge Sicherheitsrichtlinien lassen sich so schneller durchsetzen. Dadurch sinkt das Risiko durch menschliches Versagen.
Laut Berechnungen von IDC spart die IT-Abteilung und damit das Unternehmen durch eine integrierte Lösung jährlich 99 Tage an Wartung und Verwaltung ein. Noch stärker wirkt sich eine schnelle Reaktion auf Sicherheitsvorfälle auf die Kosten aus.
Mit solchen Argumenten finden IT-Verantwortliche beim Vorstand Gehör und sorgen zugleich für ein Plus an Sicherheit. Eine integrierte IT-Sicherheitsumgebung automatisiert zudem sich wiederholende Prozesse. Administratoren erhalten so mehr Zeit für strategische Vorhaben. Dabei bleiben Kostenreduzierung und operative Effizienz von zentraler Bedeutung, um die Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb zu belegen. Aber sie sollten nicht die einzigen Argumente sein.
Management mit Geschäftskennzahlen überzeugen
Durch ein Best-of-Breed-Identity-Management steigern Unternehmen die Effizienz ihres Risikomanagements. Dabei kommt es aber nicht nur auf technische KPIs wie das Volumen der transportierten Daten oder die Anzahl der erkannten Schwachstellen in Systemen an. Schlüsselindikatoren für die Leistung müssen immer einen Bezug zu Geschäftsergebnissen aufweisen. Angaben zu Kostenreduktion, Personalauslastung, Risikominderung und Compliance erzielen auf Vorstandsebene die größte Resonanz:
Sobald Mitarbeiter wieder an den Arbeitsplatz kommen, müssen die Verantwortlichen dafür sorgen, dass ihre IT-Infrastruktur auf das hybride Arbeiten ausgerichtet ist. Es gilt Unterbrechungen im Arbeitsablauf zu begrenzen und die Verfügbarkeit von Anwendungen zu gewährleisten. Dafür braucht es eine flexible, aber auf Sicherheit bedachte IT-Landschaft. Sicherheitsverantwortlichen müssen deshalb ihr Image als Geschäftsverhinderer ablegen. Sie haben es in der Hand, Wandel und Innovationen einzuleiten. Ein weiterer wichtiger Schritt besteht darin, die Mitarbeiter zu schulen, um ihr Risikobewusstsein nachhaltig zu stärken. Die neue Rolle der IT-Teams als Sicherheitsstrategen stärkt ihre Glaubwürdigkeit gegenüber dem Vorstand – sie sollten bei der Planung von neuen, geschäftsentscheidenden Initiativen also bereits im ersten Planungsschritt dabei sein.
ln/Barry McMahon, Senior Manager für Identitäts- und Zugriffsmanagement bei LastPass bei LogMeIn
SSO verwaltet Zugriffe über ein Protokoll, das den digitalen Identitäten der Anwender Zugriff auf die Ressourcen bietet, die ihnen von der IT-Administration zugewiesen wurden. Diese Zugriffsrechte lassen sich in Echtzeit erteilen und widerrufen. Damit bestimmen IT-Administratoren granular, wer wann und von wo aus auf welche Anwendungen, Systeme oder Informationen zugreifen darf – etwa nur werktags von 9 bis 18 Uhr und allein über den Internetzugang der eigenen Wohnung. Zugriffe außerhalb der Geschäftszeiten oder voraussichtlich nicht autorisierte Einwahlen aus einem Land, in dem das Unternehmen keine Niederlassung unterhält, werden blockiert.
Eine Multi-Faktor-Authentifizierung erhöht die Möglichkeiten, die tatsächliche Identität des Benutzers zu überprüfen. Die erweiterte Verifizierung basiert zum Beispiel auf dem Senden oder Generieren eines zusätzlichen Authentifizierungscodes, oder sie verwendet Fingerabdrücke beziehungsweise andere biometrische Optionen. Auch Identifizierungsparameter wie Zeit und Ort der Anmeldung lassen sich über das persönliche Smartphone anzeigen. Damit ist eine zusätzliche sekundäre Out-of-Band-Authentifizierung gewährleistet.
Identitätsmanagement für umfassende Sicherheit
Ein robustes IAM-Werkzeug unterstützt die IT-Abteilung dabei, Zugriffsberechtigungen zu kombinieren, zu kontrollieren und zu vereinfachen. Dabei spielt es keine Rolle, ob sich die kritischen Anwendungen und Daten on-premises, in entfernten Rechenzentren oder in der Cloud befinden. Das Provisioning und De-Provisioning kann vollständig automatisiert erfolgen. Das IT-Team kontrolliert nicht nur die Zugriffsrechte der Mitarbeiter, sondern auch die von Lieferanten und Auftragnehmern. Strenge Sicherheitsrichtlinien lassen sich so schneller durchsetzen. Dadurch sinkt das Risiko durch menschliches Versagen.
Laut Berechnungen von IDC spart die IT-Abteilung und damit das Unternehmen durch eine integrierte Lösung jährlich 99 Tage an Wartung und Verwaltung ein. Noch stärker wirkt sich eine schnelle Reaktion auf Sicherheitsvorfälle auf die Kosten aus.
Mit solchen Argumenten finden IT-Verantwortliche beim Vorstand Gehör und sorgen zugleich für ein Plus an Sicherheit. Eine integrierte IT-Sicherheitsumgebung automatisiert zudem sich wiederholende Prozesse. Administratoren erhalten so mehr Zeit für strategische Vorhaben. Dabei bleiben Kostenreduzierung und operative Effizienz von zentraler Bedeutung, um die Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb zu belegen. Aber sie sollten nicht die einzigen Argumente sein.
Management mit Geschäftskennzahlen überzeugen
Durch ein Best-of-Breed-Identity-Management steigern Unternehmen die Effizienz ihres Risikomanagements. Dabei kommt es aber nicht nur auf technische KPIs wie das Volumen der transportierten Daten oder die Anzahl der erkannten Schwachstellen in Systemen an. Schlüsselindikatoren für die Leistung müssen immer einen Bezug zu Geschäftsergebnissen aufweisen. Angaben zu Kostenreduktion, Personalauslastung, Risikominderung und Compliance erzielen auf Vorstandsebene die größte Resonanz:
- Kostenreduktion: Die Integration unterschiedlicher Identity-Tools in eine Ende-zu-Ende-Plattform erhöht die Kosteneffizienz und verbessert die Personalauslastung.
- Risikominderung: Intuitive Zugriffsprozesse tragen zu einem richtlinienkonformen Verhalten bei und erhöhen so kontinuierlich das Sicherheitsniveau.
- Compliance: Der Nachweis der Zugriffe auf Anwendungen und Daten trägt dazu bei, gesetzliche Vorschriften einzuhalten.
Sobald Mitarbeiter wieder an den Arbeitsplatz kommen, müssen die Verantwortlichen dafür sorgen, dass ihre IT-Infrastruktur auf das hybride Arbeiten ausgerichtet ist. Es gilt Unterbrechungen im Arbeitsablauf zu begrenzen und die Verfügbarkeit von Anwendungen zu gewährleisten. Dafür braucht es eine flexible, aber auf Sicherheit bedachte IT-Landschaft. Sicherheitsverantwortlichen müssen deshalb ihr Image als Geschäftsverhinderer ablegen. Sie haben es in der Hand, Wandel und Innovationen einzuleiten. Ein weiterer wichtiger Schritt besteht darin, die Mitarbeiter zu schulen, um ihr Risikobewusstsein nachhaltig zu stärken. Die neue Rolle der IT-Teams als Sicherheitsstrategen stärkt ihre Glaubwürdigkeit gegenüber dem Vorstand – sie sollten bei der Planung von neuen, geschäftsentscheidenden Initiativen also bereits im ersten Planungsschritt dabei sein.
ln/Barry McMahon, Senior Manager für Identitäts- und Zugriffsmanagement bei LastPass bei LogMeIn