Buchbesprechung: Verwaltung von Windows 10 mit Gruppenrichtlinien und Intune


 
Autor:Holger Voges
Verlag:Hanser
Preis:54.99 Euro
ISBN:3446463895

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Bereits im September 2017 hatten wir die 3. Auflage des Buchs vorgestellt – damals unter dem Namen "Gruppenrichtlinien in Windows Server 2016, 2012 und 2008 R2" – und waren von der Gründlichkeit, mit der die Autoren Holger Voges und Martin Dausch das umfassende Themengebiet behandelten, angetan. Während sich diese Auflage noch mit Server 2016 und älter befasst hatte, schreiben wir inzwischen das Jahr 2021 und Windows 10 hat auf den Desktops Einzug gehalten.

Auf Serverseite ist Windows Server 2019 der mehr oder weniger letzte Schrei. Grund genug für uns, einen Blick auf die jetzt aktuelle 5. Auflage des Werks zu werfen, dieses Mal mit dem Titel "Verwaltung von Windows 10 mit Gruppenrichtlinien und Intune". Holger Voges hat die neue Auflage als Autor allein gestemmt und, wie der Titel bereits verrät, um Microsoft Intune ergänzt. Entfallen ist dafür Windows Server 2008 R2.

In 20 Kapiteln und auf knapp 800 Seiten gibt Voges einen Rundumblick, angefangen bei den wichtigsten Funktionen von Gruppenrichtlinien, deren Verarbeitungsreihenfolge über Filter für bestimmte Nutzergruppen bis hin zu Sicherheitseinstellungen und natürlich speziellen Features, die mit Windows 10 Einzug gehalten haben. Im Wesentlichen dreht sich das zugehörige Kapitel 12 um die Steuerung der Windows-Updates, die Datenschutz-Settings einschließlich Cortana und den Microsoft Store. Mit Windows 10 hat Microsoft nicht zuletzt eine neue Art der Verwaltung für mobile Clients eingeführt, die über VPNs im Unternehmensnetz arbeitet: Always on. Und hier kommt Intune ins Spiel, dessen Nutzung Voges auf rund 130 Seiten im Detail erläutert.

Fazit: Auch die 5. Auflage des vorgestellten Buchs entpuppt sich als wahre Fundgrube an Wissen für Administratoren, die Windows-Rechner mit Gruppenrichtlinien verwalten. Holger Voges hat sein Werk auf den neuesten Stand in Sachen Windows 10 (und Windows Server 2019) gebracht. Üppig bebildert geleitet der Autor seine Leser durch die inzwischen 20 Kapitel. An Screenshots hat der Autor dabei nicht gespart. (Daniel Richey)